US-Ärzte warnen: Achtung, Medizin!
Die amerikanische Ärztevereinigung NPA hat vor überflüssigen Therapien und Medikamenten gewarnt. Viele routinemäßig angewandte Behandlungen seien unnötig oder sogar schädlich.
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Gerade bei betuchten Patienten wird die Dauer der Therapie oft übertrieben, Zufall?
Foto: dapdSo habe z. B. die sogenannte "Holzhammermethode" schwere Nebenwirkungen, die von Blutergüssen über Gehirnerschütterung bis zum Schädelbruch reichten. Auch Brustuntersuchungen von jungen weiblichen Rheumapatienten seien "in den allermeisten Fällen sinnlos". Den medizinischen Nutzen von stundenlangen Wartezimmeraufenthalten zogen die amerikanischen Ärzte ebenso in Zweifel wie den von Alkohol im Operationssaal. Insgesamt müssten Ärzte sich bewusst machen, dass weniger oft mehr sei. "Das gilt natürlich nicht fürs Golfspielen!", so die NPA abschließend.