Mysteriös, aber auch rätselhaft: Woher kommt Ehec? - DER SPIEGEL
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Mysteriös, aber auch rätselhaft Woher kommt Ehec?

Sitzt er auf Gurken drauf, keimt er in Sprossen? Lauert er in Plastikfolienfältchen oder tief in Triefnasen verborgen? Neuesten Erkenntnissen zufolge ist dem Ehec-Erreger noch viel mehr zuzutrauen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Forschern der Universität Erlangen ist es gelungen, das Ehec-Bakterium zu beunruhigenden Ausmaßen heranzuzüchten.

Forschern der Universität Erlangen ist es gelungen, das Ehec-Bakterium zu beunruhigenden Ausmaßen heranzuzüchten.

Foto: Daniel Karmann/ dpa

Führende Experten haben in der Nacht zum Freitag darauf hingewiesen, dass Ehec fast immer in der Nähe von Steckdosen auftritt - also doch ein Terrorangriff der Stromkonzerne? Kenner der Instant-Messaging-Szene winken ab: Ihnen zufolge haben sich in den letzten Tagen immer mehr Smilies auf dem Bildschirm übergeben - Zufall oder Teufelswerk? Auch die Rolle der Printmedien bleibt unklar. Bei acht Übelkeits-Verdachtsfällen aus dem Großraum Rastatt/Koblenz sind überdurchschnittliche Mengen von Druckerschwärze an den Fingern der Opfer nachgewiesen worden. Daher gilt weiter: Zu Entwarnung besteht kein Anlass! Strenge Hygienevorschriften sind weiterhin Pflicht: Türklinken (Klo, Büro) sollten nur noch im äußersten Notfall angefasst werden, Schnürsenkel können als potentieller Gefahrenherd nicht ausgeschlossen werden. Einigermaßen sicher ist nach derzeitigem Erkenntnisstand nur eines: Stabile Rückenlage im Liegestuhl, Gurkenscheiben auf die Augen, dick Petersilie ins Ohr. Und auf keinen Fall an Vogelgrippe denken, das schwächt das Immunsystem!