Geheimer Panzerdeal: Bundesregierung nennt Gründe - DER SPIEGEL
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Geheimer Panzerdeal Bundesregierung nennt Gründe

Über den geplanten Export von mehr als 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien darf nicht gesprochen werden, es gilt laut Regierungssprecher Seibert die bei derartigen Geschäften "übliche und auch notwendige Geheimhaltung".
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Erstaunlich: Panzerexport steht im Ranking deutscher Tugenden - hinter Pünktlichkeit und Elfmeterschießen - schon auf Platz 3!

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Foto: HO/ AFP

Um aber Unterstellungen, Vermutungen und Kritik von vornherein in die Schranken zu weisen, nennt die Bundesregierung eine Reihe von Motiven für den Verkauf.

- Die 1991 an die Saudis verkauften 36 Fuchs-Panzer sind nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik.

- Die Herren Pfahls, Kohl und Schreiber wurden außer Dienst gestellt, es musste jemand für sie einspringen.

- Die Behauptung der Grünen, die Ausfuhr sei "ein Bruch mit der bisherigen Praxis, keine Rüstungsgüter in Krisengebiete zu exportieren", ist Unfug.

- Es geht nur um die Frage, ob auch Fahrer und Bordpersonal gestellt werden.

- Schmiergelder sollen diesmal nicht fließen.

- Wenn aber doch, werden sie ordnungsgemäß versteuert.