Telekom: Netzausfall wird billiger - DER SPIEGEL
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Telekom Netzausfall wird billiger

Die Telekom will ratzfatz bis zu 1600 Stellen in ihrer Bonner Zentrale abbauen, vor allem im gehobenen Management.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Telekom-Chef Obermann, Mitarbeiterverabschiedung

Telekom-Chef Obermann, Mitarbeiterverabschiedung

Foto: FRANK AUGSTEIN/ AP

Das Ganze ist kein Problem, denn es gehört zum Programm "Save for Service". Das heißt, niemand muss sich sorgen, dass die Funktionsuntüchtigkeit des Konzerns darunter leidet.

Mitarbeiter gesucht

Unübersichtliche Telekom-Zentrale, Zahl der Mitarbeiter geschätzt

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Foto: dapd

Immerhin halten sich allein im Telekom-Hauptquartier etwa 500.000 Angestellte und Beamte auf, teilweise noch mit Arbeitsverträgen aus dem Kaiserreich. In Kasematten und Nebengelassen werden noch einmal so viele Führungskräfte vermutet. Diese Mitarbeiterstruktur ist auf die bisher geltende Doktrin zurückzuführen, wonach ein Telefonierunternehmen auch personalstarke Leitungen benötigt.

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Neu: Wichtige Anschlüsse nicht mehr besetzt

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Foto: A3803 Jochen Lübke/ dpa

Von den Streichungen betroffen sind beispielsweise der

- Oberbevollmächtigte für Handvermittlung,

- die Stabsstelle Wählscheibenwartung,

- Teile des Operativen Besetzzeichenmarketings.

- die Notdienstzentrale Hörrohrstörungen und

- der Bereich Telefonschnurdesign, Unterabteilung Wendeln.

Dezentrales Management

Telekom, Leitungswirrwarr

Telekom, Leitungswirrwarr

Foto: Patrick Pleul/ dpa

Telekom-Chef Obermann geht indes davon aus, dass sich außerhalb der Zentrale noch Millionen seiner Führungskader verbergen. Er bitte deshalb die Fernsprechteilnehmer, ihre Haushalte diesbezüglich zu überprüfen, ja, auch hinter den Telefonbuchsen.