Linkspartei im Chaos: Wer einmal in den Fettnapf trat... - DER SPIEGEL
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Linkspartei im Chaos Wer einmal in den Fettnapf trat...

Erst gratuliert die Doppelspitze der Linken einem greisen Reyolutionsführer -"pünktlich"! (SPIEGEL ONLINE) - zum Geburtstag, und jetzt das! Die Skandale in der Führung der Linkspartei reißen nicht ab.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Noch mehr Glückwünsche: Linke im Gratulationswahn?

Noch mehr Glückwünsche: Linke im Gratulationswahn?

Foto: Thomas Kienzle/ AP

Verplappert

Geschichtswissenschaftler Knabe setzt laut Wikipedia "neben wissenschaftlichen Arbeiten vorwiegend auf populärwissenschaftliche Darstellungen"

Geschichtswissenschaftler Knabe setzt laut Wikipedia "neben wissenschaftlichen Arbeiten vorwiegend auf populärwissenschaftliche Darstellungen"

Foto: dapd


Parteichefin Lötzsch dankte in einer Hausmitteilung ihres Bundesvorstands "allen, die zum Gelingen des gestrigen Hoffestes beigetragen haben". Historiker Hubertus Knabe sagte in einer ersten Stellungnahme, hier habe sich "die Stalinistin selbst die Maske vom Gesicht gerissen, die Wortwahl 'gestrige' ist wahrlich kein Zufall, sie verrät die Gestrigen, die in Wahrheit Ewiggestrige sind".

Katze aus dem Sack gelassen

Gröhe: "So weit unser Arm reicht, garantieren wir persönlich den Schutz der demokratischen Mehrheit!"

Gröhe: "So weit unser Arm reicht, garantieren wir persönlich den Schutz der demokratischen Mehrheit!"

Foto: dapd


Fraktionschef Gysi, der in der Bundestagskantine kürzlich ein "Vanilleeis Halb & Halb" bestellt haben soll, provozierte damit erneut heftige Reaktionen. Hermann Gröhe, CDU-Generalsekretär, sprach von "populistischen Rattenfängern, vor deren linksextremistischen Gleichmachungsphantasien" die Bevölkerung endlich geschützt werden müsse.

Entlarvt

Dobrindt: "Wir wissen, was die Leute wollen, weil wir ständig den engen Kontakt zur Masse suchen…"

Dobrindt: "Wir wissen, was die Leute wollen, weil wir ständig den engen Kontakt zur Masse suchen…"

Foto: dapd


Co-Parteichef Ernst erwähnte Mitte Juli am Rande einer Mitarbeiterversammlung "herrliche Urlaubstage", die er "genussvoll mit Wandern und Lesen" verbracht habe. Die dem SPIEGEL zugespielten Äußerungen wurden von Alexander Dobrindt, Generalsekretär der CSU, als "unerträgliche Verklärung der diversen Starkregen" und "Verhöhnung der Urlaubermehrheit" gewertet. Dobrindt forderte eine schärfere Beobachtung der Linken durch den Verfassungsschutz, auch ein Verbot der Partei gehöre auf die Tagesordnung.