Verbrechen: Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe - DER SPIEGEL
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Verbrechen Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe

Im Rahmen der Verfolgung und Aufklärung von Straftaten, aber auch vorbeugend zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger fahndet die Polizei planmäßig nach Straftätern. Außerdem wird sie dafür ja bezahlt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Ferdinand von Schirach

Ferdinand von Schirach

Foto: Arno Burgi/ dpa

Neulich ist nun offenbar wieder was passiert, ungefähr vor einer Woche, vermutlich in Berlin, angeblich abends. Diese Indizien und ein dringender Tatverdacht gegen Unbekannt ergeben sich zumindest aus einer dunklen Andeutung, in der sich der bekannte Bestseller-Anwalt F. v. Schirach in einem Interview mit dem Kriminalspezialblatt B* (Ausgabe v. 1.9. d. J.) gut gefiel.
Schirach spricht über seine Faszination von "Verbrechen, die uns allen passieren können" und führt aus: "Schauen Sie nur aus dem Fenster, Autos fahren vorbei, die Sonne scheint, Menschen tragen ihre Einkäufe nach Hause. Aber das alles ist trügerisch. Der Mann dort mit dem Fahrrad tötet heute Abend seine Frau."
Die Kriminalpolizei hat nun folgende Fragen: Wer hat den Mann mit dem Fahrrad zum fraglichen Zeitpunkt gesehen und kann Angaben machen? Ist es tatsächlich zu dem angekündigten Tötungsdelikt gekommen? Wenn ja, woher wusste Herr Schirach davon? Und wieso überhaupt schon im Vorhinein? Hat er den Mann evtl. sogar angestiftet? Oder bezahlt? Handelt es sich um eine Werbeaktion? Ahmt die Kunst das Leben nach oder umgekehrt? Oder was?
Hinweise dringend erbeten, Nummer steht im Telefonbuch (110)!

PS: Herr Schirach lässt anfragen, ob jemand einen guten Anwalt kennt?

*vollständiger Name ist der Redaktion bekannt