Jetzt wird wieder Politik gemacht Neue Hoffnung für Schwarz-Gelb
Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch "Höhenrausch", Roman von Ildikó von Kürthy
Foto: Wolfgang Kumm/ dpaDas auffallend harmonisch wirkende Führungsduo fand nach Monaten des Streits und zäher Auseinandersetzungen endlich wieder zu übereinstimmenden politischen Standpunkten und Bewertungen. Da ist ihre Grundüberzeugung, dass Schlagersänger Udo Jürgens großartig sei (Merkel) bzw. dass er ihn "verehre" (Rösler) zwar das Fundament ihrer neuen, zupackenden Linie, aber beileibe nicht das einzige konzeptionelle Element. Ganz oben in der Liste der aktuellen Vorhaben stehen
- Herbstbasteleien (Kastanienmännchen, die Kanzlerin spricht von "Kastanienfigurinnen"),
- eine Bevorzugung traditioneller deutscher Küche (Linseneintopf, Schmorgurken, lt. Rösler auch steuerrechtlich) und
- die Fortsetzung einer Politik der Ablehnung von Thermounterwäsche, weil man sich "wegen der vielen Sitzungen sowieso meist drinnen" aufhalte.
Eine Aufnahme weiterer Themen in die schwarz-gelbe Agenda ist nach Meinung der beiden Parteivorsitzenden "denkbar", auch wenn derzeit "kein akuter Handlungsbedarf besteht", man ist aber trotzdem oder gerade deshalb "guter Dinge."