Schon wieder!: Datenleck bei Facebook - DER SPIEGEL
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Schon wieder! Datenleck bei Facebook

Forscher, die gerne in Gehirnen anderer Leute rumgucken, schlagen Alarm: Die Online-Netzwerke von Facebook-Usern werden nicht nur bei Facebook selbst, sondern zudem noch in drei einsehbaren Gehirnbereichen der betroffenen User gespeichert.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Typischer Facebook-User: massive Vermehrung grauer Substanz

Typischer Facebook-User: massive Vermehrung grauer Substanz

Foto: Felix Hörhager/ dpa

Ohne deren Wissen, so die empörten internationalen Forscher, wächst mit jeder eingegangenen Online-Freundschaft in drei Gehirnbereichen die graue Substanz. Ein Blick ins Gehirn des ahnungslosen Opfers genügt also, und "wir können die Anzahl der Online-Freunde ablesen." Zu befürchten ist nun einerseits, dass Facebook in den einsehbaren Usergehirnen noch mehr Sicherheitskopien abgelegt hat - etwa von Nackt- und Trunkenheitsfotos oder gar Texten mit zahlreichen Rechtschreibfehlern drin. Zudem, so die Forscher, könnten zu viele Online-Freunde im Extremfall zu Schädelrissen oder sogenannten Facebook-Stirnwülsten führen. Dann ließen sich die eigenen sensiblen Daten nur noch durch gezielte Vermummung schützen.