Das anspruchsvolle Kurzporträt (4): Heute: G. A. Papandreou - DER SPIEGEL
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Das anspruchsvolle Kurzporträt (4) Heute: G. A. Papandreou

G. A. Papandreou wurde geboren. Seine Hobbys sind Chillen, Abhängen und alles was Spaß macht. Er trägt einen Schnurrbart und sieht aus wie Günter Wallraff in nett.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Wahnsinn oder Schwäche? Will das eigene Volk um Zustimmung bitten!

Wahnsinn oder Schwäche? Will das eigene Volk um Zustimmung bitten!

Foto: Pantelis Saitas/ dpa

Trotzdem fragen sich alle europäischen Demokraten: Ist dieser Mann verrückt geworden? Total plemplem? Irre? Hirni, humm, humm? Das kann man doch nicht machen. Einfach den Plebs fragen. Der Pöbel ist doch doof wie Stulle. Dööfer ist nur, wer den Pöbel nach seiner Meinung fragt und sogar plant, sich auch noch danach zu richten. Ach, statt G. A. Papandreous bräuchte Griechenland jetzt einen entschlossenen Führer wie Gaddafi. Schade.

Doch zurück zur Ausgangsfrage: Ist G. A. Papandreou verrückt geworden? Ja. Wahrscheinlich hängt sein Verhalten damit zusammen, dass G. A. Papandreou 2010 der Quadriga-Preis verliehen wurde, für seine "Kraft der Wahrhaftigkeit". Die Laudatio hielt sein großer Gläubiger Dr. Josef Ackermann. Kraft der Wahrhaftigkeit. Ackermann. Da muss man ja wahnsinnig werden.