Astronomischer Schock Ist die Erde ein Plagiat?
Name
Kepler-22b: im Morgengrauen vom Nachbarplaneten aus geknipst
Foto: dapdBeim Namen fängts schon an: Der Planet, Kepler-22b, enthält 75 Prozent aller in "Erde" enthaltenen Buchstaben, nämlich "e", "r" und "e". Wie es zu der kuriosen Übereinstimmung gekommen ist, harrt noch der Klärung.
Zusammensetzung
Exklusiv bei SPAM: Original-Funksignal von Kepler-22b
Foto: dapdDie Zusammensetzung der Kepler-Atmosphäre gleicht der Erdatmosphäre: 68 Prozent Treibhausgase, 14 Prozent desolate Funksignale ("Fernsehen"), der Rest ist heiße Luft. Ganz wie zu Hause!
Geologie
Verblüffende Ähnlichkeit: Detoniertes Kugelgebirge der Erde
Foto: dapdGeologisch hat Kepler-22b alles zu bieten, was eine Pauschalreise ins Universum schmackhaft macht: Regelmäßig detonieren ganze Gebirgsketten, um an anderer Stelle aus dem Meer aufzutauchen, spannende Unterhaltung versprechen auch die rätselhaften Schleimseen "Guttenberg 1" und "Guttenberg 1", die ihre bizarren Namen einem noch ungeklärten Kopiervorgang verdanken.
Flora und Fauna
Mutig: Als erster Mensch testet der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, den Kepler-22b-Archaeopteryx-Salat
Foto: dapdDas Tierleben auf Kepler-22b ist dem auf der Erde sehr ähnlich: Bislang konnten keine lebenden Exemplare von Dodo oder Stegosaurus nachgewiesen werden, der Urvogel Archaeopteryx findet sich bislang nur als Zutat in einem Kepler-Geflügelsalat: Ob er also wirklich darin enthalten ist, erscheint fraglich.
Mängel
Hoffnung: Auf der Erde soll die Entwicklung intelligenten Lebens unmittelbar bevorstehen.
Foto: Itsuo Inouye/ APDie verblüffendste aller Übereinstimmungen allerdings verblüfft nur diejenigen, die es betrifft: Auch nach intensiven Messungen konnte auf Kepler-22b kein intelligentes Leben geortet werden!