Dramatisch, bewegend, eiskalt Sie nennen es Wintersport
Skispringen
Entgegen einem weitverbreiteten Mythos is Skispringen keine Einzeldisziplin. Allerdings fällt der Sportler in der unteren Position meist schon nach den ersten Metern ab.
Foto: dapdDer wohl wichtigste Wintersport ist das Skispringen: In einer komplizierten Bewertung werden dabei die Lautstärke der Bremsgeräusche und die Schnelligkeit beim Hochreißen der Skier von einer Jury bewertet, die darauf dann den Alkoholgehalt ihres Glühweins als Endnote herausgibt. Die Zuschauer im Tal drunten lieben das Spektakel, zumal vor der Bremsung und dem Skihochreißen auch noch ein interessanter Sprung erfolgt, den man live auf einer Großbildleinwand verfolgen kann.
Skilanglauf
Dank einer temperaturbedingten chemischen Gehirnreaktion glauben alle Langläufer fest daran, dass sie gleich ihren Vordermann überholen werden.
Foto: dapdEbenfalls beliebt bei Völkern, die oberhalb der Schneegrenze leben oder ihr Hirn verlustfrei auf minus acht Grad herunterkühlen können, ist die Sportart "Skilanglauf". Gemeinsam versuchen die Skiläufer hierbei, eine bis zu fünf Kilometer lange Doppelrinne im Schneebelag herzustellen. Die Farbe ihrer bunten Ganzkörperanzüge gibt dabei die Laufreihenfolge vor, welche vom Vatikanischen Konzil des Jahres 1428 für alle Zeiten festgelegt worden ist. Erst seit dem Konzil des Jahres 1970 ist es erlaubt, Schusswaffen zur Abwehr böser Waldgeister mitzuführen.
Slalom-Skifahren
Trotz murrendem Publikum wird der berühmte Vorläufer des Slalom-Skifahrens noch heute gerne praktiziert.
Foto: dapdDas Slalom-Skifahren, bekannt auch als "Rhythmische Schneegymnastik", ist bei den Olympischen Winterspielen von Chamonix im Jahre 1964 spontan entstanden, nachdem die angereisten Athleten es leid waren, die unbeliebte Disziplin "Skigymnastik" immer nur vor gelangweiltem oder gewaltbereitem Publikum darzubieten. Es wird bis heute zu Deeskalationszwecken eingesetzt, digitale Anzeigen informieren jederzeit millimetergenau über die gefahrene Strecke: Wer die kürzeste findet, ist Sieger und braucht nächstes Mal nicht mehr mitzumachen.
Eisstockschießen
Die typischen Natur-Boulekugeln vom Südpol werden mitunter auch als "etwas haarig" beschrieben.
Foto: Norwegian Polar Institute/ dpaDas Eisstockschießen ("Curling") hat eine lange historische Tradition: Schon in den Jahren 1688 bis 1692 vertrieben sich die im Eis eingeschlossenen Mitglieder der ersten französischen Südpolexpedition ihre Zeit mit einer Art Boule mit gefundenen Steinen: "Es erschien uns", so Pierre de C.-V., der einzige Überlebende, "als eine wirklich interessante Art des Zeitvertreibs, so wie Pinguinbeobachten oder Unterschenkelauftauen."
Nordische Kombination
Wie bei vielen modernen Sportarten werden auch in der nordischen Kombination die verwendeten Sportgeräte immer aufwendiger.
Foto: Sven Hoppe/ dpaDie Nordische Kombination vereinigt einige der beliebtesten Wintersportarten wie etwa Eis-Tauziehen, Schnee-Ball oder Ski-Schang-Schong. Die Nordische Kombination bildet den Höhepunkt und Abschluss jeder Wintersportveranstaltung, nach deren Abschluss dann die Zuschauer traditionell wieder losgekettet werden.