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Soldaten in die Produktion
Adieu, Bundeswehr!
Das Bundeskabinett hat mit dem Gesetz zur Bundeswehrreform beschlossen, mehr als 6000 Berufssoldaten behutsam in zivile Berufe zu überführen.
Wer seinen Panzer aus der Kaserne mitnimmt, kann als selbstständiger Kleinunternehmer freie Parkplätze auch wirklich für Anwohner frei halten - oder notfalls frei machen.
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Soldaten sind auf stumpfsinniges Aushalten trainiert. Bei Parlamentsdebatten im Bundestag könnte man mit ihnen die z.T. doch recht leeren Sitzreihen füllen...
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...oder mit ihnen die Auslastungsquote von Castorf-Stücken in der Berliner Volksbühne steigern.
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Aber auch sonst sind Soldaten vielerorts gern gesehene Gäste (mit zum Teil eindrucksvollen Fassungsvermögen)...
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...beispielsweise im ländlichen Bereich, wo sie versuchen, den Bauern mit ihrem speziellen Know-how unterstützend zur Seite zu stehen.
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Bei Problemtieren können durch - wenn auch nicht ganz billige - Einzelfallhelfer schöne Erfolge erzielt werden.
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An das Tätigkeitsprofil zum Beispiel eines Personenschützers müssen sich die Ex-Soldaten noch gewöhnen...
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...besser klappt es mit der Wahrnehmung der allseitigen und - soeben frei gewordenen - obersten Grußfunktion.
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Um die personelle Schwächung zumindest teilweise abzufangen, erwägt die Bundeswehr die Verpflichtung ehemaliger ziviler Leistungsträger, die in ihrem bisherigen Umfeld freigesetzt werden konnten.
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