Schäuble reagiert Steuerschlupfloch Bufdi
Daraus entstehen Ideen. Eine davon: Der Finanzminister will die Bezüge von Wehrdienstleistenden und Mitarbeitern des Bundesfreiwilligendienstes besteuern.
Statt Schiffsbeteiligungen...
Prof. Dr. Ernfried B. (Herzchirurg), Meinhold Graf von T. (Graf) sowie einige Golfkumpels und Unternehmensberater beim Versuch, sich nicht an der Finanzierung des Staatshaushalts beteiligen zu müssen.
Foto: dapdWutgeheul bei Kommissköpfen und Bettpfannenlobby. Doch nichts und niemand wird Schäuble hindern, das letzte Steuerschlupfloch zu schließen.
Denn seit es schwieriger geworden ist, Geldkoffer nach Zürich zu tragen, entzieht sich die einschlägige Klientel anderweitig dem deutschen Fiskus: Diese Leute melden sich freiwillig zur Bundeswehr. Sie machen Frühsport, robben durch den Schlamm und transpirieren in ABC-Schutzanzüge.
Hinterher frohlocken sie, keinen Cent ans Finanzamt überwiesen zu haben. Eine Riesenschweinerei!
...und Verlustvortrag
Immer noch müssen hilflose Senioren sich dafür missbrauchen lassen, dass Millionenerben und Jet-Set-Abkömmlinge (Abb. ähnl.) ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Diese Typen wollen nämlich gar nicht helfen, sondern immer nur das beste Steuersparmodell.
Foto: Arne Meyer/ dpaNoch skrupelloser handeln einige Sparfüchse aus dem Hochadel: Sie verdingen sich als "Bufdis" in Pflegeheimen, füttern und wenden bettlägerige Insassen. Alles steuerfrei! Eine Riesenriesenschweinerei!
Doch damit ist bald Schluss. Dann herrscht Steuergerechtigkeit: Schließlich werden auch die Ruhestandsbezüge von Alt-Bundespräsidenten gnadenlos versteuert. Und warum sollte es Wehr- besser gehen als Ehrensöldnern?