Westerwarne wellt! Deutsche Außenpolitik in Gefahr
Was das auf Deutsch heißt, wissen wir nicht. Aber dass das einfach mal nicht geht, ist doch klar! Denn nicht nur die sog. Piraten, nein Millionen Deutsche behindern tagtäglich den Außenminister von Deutschland bei der Arbeit - mittels undurchdachter Äußerungen oder gar Taten. In einem Exklusiv-Interview mit SPAM macht Westerwelle seinem Herzen endlich Luft.
Kaiser-Franz-Problem
Da Holland ihm das Exil verweigerte, ist der deutsche Kaiser seit 1914 in einem südlich an Hessen angrenzenden Balkanstaat beheimatet.
Foto: dapdEin großes Problem sei es etwa, dass die Medien immer wieder einen merkwürdigen Mann namens Kaiser Franz zu Wort kommen ließen. "Ist doch klar, dass dann viele große bedeutende Demokraten der Welt meine außenministerlichen Reden ins Unterhaltungsprogramm verlegen, weil sie mich für den kaiserlichen Hofnarren halten", stöhnt Westerwelle und erklärt, dass der deutschen Wirtschaft dadurch jährlich Exporteinbußen in Billionenhöhe entstünden. Mindestens!
Silvana-Problem
Ihre Doktorarbeit war die schönste im ganzen Land.
Foto: dapdAber zurück zum Urheberrecht. Was bitte, so Westerwelle, solle er als Außenminister dazu sagen, dass in Deutschland etwa seiner Parteikollegin Silvana Koch-Mehrin die Eigentumsrechte an ihrer Doktorarbeit einfach so entzogen wurden. "So weit sind wir hier schon!", japst Westerwelle und errechnet auf seinem Taschenrechner schnell einen 27stelligen Betrag, welcher der deutschen Exportwirtschaft wegen dieses dreisten Vorgehens einer Universtität durch die Lappen geht.
Piraten-Problem
In NRW wollen die Piraten einen Hunde-Verkleide-Tag einführen (bisheriger Name: "Mittwoch").
Foto: AARON FAVILA/ APNoch mal schnell zurück zum Piratenproblem: "Seit Jahren setzen deutsche Soldaten ihr Leben im Kampf gegen das internationale Piratentum ein." Dass nur wegen eines absurden deutschen Verbots, die Armee im Inland einzusetzen, deutsche Piraten sogar mit Steuermitteln subventioniert werden, sei für die deutsche Außenpolitik ein verheerendes Signal. Und die deutsche Wirtschaft muss dafür zahlen: Mindestens 3,67 Grillionen, weiß Westerwelle.
Wahl-Problem
Immer mehr Billig-Imitate überschwemmen Deutschland.
Foto: dapdAber jetzt noch mal was ganz anderes: Es handele sich dabei fast um das allerschlimmste Problem, so Westerwelle. "Wir können nicht glaubwürdig als Außenministernation von Deutschland auftreten, insbesondere nicht in diktatorischeren Ländern der Welt, wenn eine große Mehrheit der Deutschen die Außenministerpartei FDP durch Nichtwählen permanent verunglimpft." Damit müsse endlich Schluss sein, sonst komme bald jeglicher Export zum Erliegen, erklärt Westerwelle schluchzend.