Nach Nazi-Panne Polizei Köln klärt Jahrhundertverbrechen!
"Gut", so ein Sprecher der Kölner Polizei, die "Sache mit den Nazibomben", die sei "nicht völlig optimal gelaufen". Jedoch habe die Kölner "Sonderkommission Jahrhundertverbrechen" aufsehenerregende Erfolge vorzuweisen...
Unterirdische Polizeiarbeit trägt Früchte
Die bei Tunnelarbeiten in der Kölner Innenstadt entdeckte 500-Kilo-Bombe konnte mittlerweile "einem bestimmten Täterumfeld zugeordnet werden". Aussagen einer 91-jährigen Zeugin, die Täter verfügten über Flugzeuge, "konnten wir nach intensiver Prüfung allerdings nicht ernst nehmen."
Die Spur führt nach Düsseldorf
Auch einige schon länger anhängige Fälle von illegalem Grenzübertritt, Schusswaffenbesitz und ungenehmigtem Massenmord scheinen nun aufgeklärt zu sein: Gefahndet wird hier nach einem Mann, der "zuletzt beim Rosenmontagszug in Düsseldorf (!) beobachtet wurde."
Wer kennt diese beiden Männer?
Sogar der Mord am amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy dürfte bald kein Geheimnis mehr sein. "Mit Hilfe neuester technischer Mittel" konnte die Kölner Polizei ein Tatortfoto so vergrößern, dass zwei bislang übersehene Tatzeugen hervortraten: Die beiden deutschen Staatsbürger Hans-Joachim Kulenkampff und Sepp Herberger. Deren aktueller Aufenthalt werde derzeit ermittelt.
Briten endlich wieder froh
England kann aufatmen! Auf Bitten der Londoner Kollegen hat die Kölner Polizei endlich auch Licht in den Fall "Jack the Ripper" bringen können. "Die Ermittler waren viel zu fixiert auf ihre Thesen", so die Kölner Kripo. Jahrzehntelang habe man "Frauenhass" als Motiv vermutet. "Uns hingegen ist jetzt der Nachweis gelungen, dass es sich um eine Serie unglücklicher Unfälle beim Stulleschmieren handelte."
Terrorzelle nach zweitausend Jahren ausgehoben
Eine Wende verzeichnen die Ermittler im Fall der Ermordung des Kölner Oberbürgermeisters Gaius Julius Cäsar im Jahr 44 v. Chr. "Die Messerstiche scheinen überwiegend von Rechtshändern ausgeführt worden zu sein", so ein Sprecher der Polizeidirektion Köln. Man könne also durchaus von einem "rechts-extremitätischen Hintergrund" sprechen.
Wermutsklotz
Weiterhin rätselhaft bleibt allerdings eines der ganz großen Kölner Kapitalverbrechen. Wer nämlich im Zentrum der Stadt den abscheulichen Steinhaufen errichtet hat, welcher von der Unesco in die Liste der "Hundert größten Menschheitsverbrechen" aufgenommen worden ist, konnte immer noch nicht letztgültig geklärt werden. Aber, so die Kripo Köln, "es stehen wohl ausländische Mächte dahinter."