Krawumms! Boing! Tils toller, teurer Top-Tatort
Wir von SPAM melden: Das war ein Druckfehler! Gemeint sind natürlich 200 Millionen! Jeder Cent davon wird sich aber gelohnt haben...
Vorspann-Optimierung
Auch optisch ganz neu: Filmstill aus dem neuen "Tatort"-Vorspann
Foto: Rainer Jensen/ picture alliance / dpaAllein 14 Millionen gingen in die Produktion der neuen "Tatort"-Melodie. Nach intensiver Auswertung der Vorschläge von Hans Zimmer, Giorgio Moroder und H.P. Baxxter entschied man sich dann doch für eine Kreation aus der Kitagruppe der Tochter von Til Schweigers Hausmädchen: "Und diese Sendung, die ich meine, die heißt Taaatoooort".
Protagonisten-Pimpen
Ungefähr in der Mitte des Films begegnet Kommissar John Müller (blau) dem Wagen des Satanas Schmitz (rot).
Foto: Andreas Lander/ dpaFür 30 Millionen Euro haben Spezialisten aus Hollywood den Hauptcharakter, Kommissar John Müller, überarbeitet. "In Tils erstem Entwurf war er noch waaay zu komplex", so die Spezialisten, "zum Beispiel hatten wir immer Probleme mit der Szene, wo er sich selbst die Schuhe zubinden muss." Einige Szenen, die völlig unmotivierte Gewaltexzesse gegenüber dem Hauptverdächtigen, dem schmierigen, kindermordenden Filmkritiker Satanas Schmitz, enthielten, sind zudem entschärft worden.
Kracks! Splitter!
Highlight der Verfolgungsjagd: Kommissar John Müller fliegt ein Windrad an, um es dann spontan zu einem gigantischen Hubschrauber umzubauen.
Foto: Christian Charisius/ dpa"Recht schwierig war es zudem, auf die von Til geforderte Türen-Eintret-Quote zu kommen", so Insider. "Alle fünf Minuten eine! Das war schon knifflig, vor allem bei der Sexszene und im Rahmen der Hubschrauber-Paraglider-Verfolgungsjagd..." Kostenpunkt: Noch mal 5 Millionen Euro.
Krawomms!
Ruhiger Moment: In der Teeküche des Polizeireviers diskutieren John Müller und seine Kollegen über den Fall.
Foto: Ronaldo Schemidt/ AFPAuch was Explosionen angeht, wollte Schweiger sich auf keinen Fall mit provinziellen deutschen Krimi-Standards abspeisen lassen. Im neuen "Tatort" explodieren jetzt nicht nur verunfallende Autos, sondern auch Busse, Schützenpanzer, Mofafahrer und von Schweigers Faust getroffene Diskotheken-Türsteher. "Das musste man halt alles auf internationales Niveau bringen", so Schweiger.
Fisch-Ex
Beim Nachbau des Hamburger Hafens hielt man sich peinlich genau an Til Schweigers Originalpläne.
Foto: Matthias Hiekel/ dpaAls recht kostspielig erwies sich auch der 1:1-Nachbau des Hamburger Hafens. "Aber der echte ging einfach nicht", so Schweiger, "da roch es irgendwie fischig."
Urgk! Umpf!
Immer mehr Beobachter glauben, dass der omnipräsente Schweiger seinen Einstieg in die Politik vorbereitet.
Foto: HO/ REUTERS18 Millionen Euro flossen in internationale Lizenzgebühren: Immer wieder muss Schweigers Hauptfigur nämlich Dialogzeilen sagen, die ursprünglich aus dem Filmklassiker "Conan" stammen.
Ars Acustica
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Foto: Sean Gallup/ Getty ImagesGrößter Kostenfaktor mit ca. 32 Millionen Euro war allerdings die akustische Nachbearbeitung des fertigen Films: "Nur mit extrem aufwendiger Technik", so Spezialisten, "kann man die unverwechselbare Til-Schweiger-Stimme hinbekommen, die ihm diese geheimnisvolle Aura verleiht und Millionen Tatortfans bei der ARD anrufen lässt, was zum Teufel er denn jetzt gerade wieder gesagt habe." In den Originalaufnahmen vom Drehort, so versichern sie, sei Schweiger eigentlich noch ganz gut zu verstehen.