Neues von Tepco Alles wird mindestens gut
Kursfeuerwerk (Symbolbild)
Foto: David Ramos/ Getty ImagesNachdem Tepco Anfang der Woche recht erfolgreich 360 Millionen Euro Staatsgelder eingeworben hat, steigt nun seine vorübergehend schwächelnde Aktie wieder. Aktien-Fans in aller Welt reagierten erleichtert mit Feuerwerken in Küstennähe. +++ Mit den 360 Millionen kann der Konzern jetzt nach und nach seine bisher genutzten Schüler-Geigerzähler gegen richtige Geigerzähler austauschen sowie alle fehlsichtigen Mitarbeiter mit geeigneten Brillen ausstatten. Experten gehen davon aus, dass dadurch neue, noch tödlichere Strahlungswerte sowie noch gewaltigere Lecks gemeldet werden können. "Das wird Tepco noch unfassbarere Summen vom Staat zuspielen. Die Aktie wird explodieren." +++ Neuesten Tepco-Untersuchungen zufolge ist dabei gar nicht ganz klar, ob es überhaupt je einen Unfall gegeben hat und die Atomreaktoren nicht eigentlich ganz normal laufen. "Nach unseren Messungen", so eine Expertenkommission, "hat es in Fukushima schon seit über zwei Jahren keine größere Explosion mehr gegeben. Das sollte Anhänger der Havarie-Theorie nachdenklich machen." +++ Ausgerechnet jetzt hat der japanische Premierminister Shinzo Abe gemäß Meldungen laut überlegt, ob man bei Tepco nicht doch irgendwie mal langsam eingreifen sollte. Japanologen weisen allerdings darauf hin, dass Abes Äußerung auf einen Übersetzungsfehler zurückgeht, da "Man sollte Tepco dichtmachen" dort genau so klingt wie "Ich gehe morgen Fisch grillen mit Freunden".