Nation in Gefahr Stress zerstört Arbeitszeit!
Diese Momente, in denen einem so viel durch den Kopf geht... (Symbolbild)
Foto: Hendrik Schmidt/ dpaÜber 60 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage im Jahr entstehen durch arbeitsbedingten Stress. Das haben Zahlen ergeben. Wir von SPAM raten, jetzt dringend Gegenmaßnahmen zu ergreifen!
- Viel Stress wird durch eklige, halbirre Kollegen und Vorgesetzte verursacht. Sobald Sie merken, dass Sie sich in einem solchen Umfeld befinden, gibt es nur eins: Suchen Sie den nächstgelegenen Psychotherapeuten auf und unterhalten sich mit ihm! Danach kommen Ihnen die Kollegen wieder herrlich normal, ja liebenswert vor.
- Auch Kunden, Vertriebspartner und ähnliches Gesocks sind ein ständiger Gefahrenherd: Sekündlich könnten sie das Telefon klingeln lassen! Um das eigene volkswirtschaftliche Potenzial zu schützen, ist es ratsam, einmal pro Woche sämtliche Telefonkabel zu kappen. Auch ausgedehnte Spaziergänge ohne Handy erhalten die Arbeitsfähigkeit: Einfach vom Büro zum nächsten Mittelgebirgsgipfel und zurück.
- Experten raten zu antizyklischem Handeln! Wenn alle anderen Punkt Acht auf der Dienstmatte stehen, kommen Sie nicht fünf Minuten später: Kommen Sie erst um Elf! So verpassen Sie auch das Donnerwetter des neurotischen Chefs, das er bis dahin längst wieder vergessen hat.
- Denken Sie nicht nur an sich, halten Sie auch andere Personen vom Arbeitsstress ab. Zwicken Sie willkürlich ausgewählten Kollegen in den Po, kleben Sie Spruchweisheiten mit Sekundenkleber auf Bildschirme, singen Sie lauthals "Que sera": Die Arbeitsatmosphäre lockert das ungemein auf.
- Auch die Politik ist in der Pflicht! Die monatlich üblichen Rücktritte sollten öfter mal mit "Genervtheit", "Arbeitsüberlastung" oder "Sigmar Gabriel" begründet werden. So wird Stress endlich auch als gesellschaftliches Thema akzeptiert.
- Vor dem jobbedingten Verzehr von übertrieben scharfer Chilisoße wird gewarnt! Auf diesen Mobbingklassiker fallen wirklich nur die größten Seppel rein.