Airport-Terror: Es muss nicht immer Semtex sein - DER SPIEGEL
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Airport-Terror Es muss nicht immer Semtex sein

Der gewaltbereite Islamist L. hat als Wachmann auf der Baustelle des neuen Berliner Großflughafens gearbeitet.
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Leider entdeckten die Behörden den leidenschaftlichen Salafisten erst, nachdem er bereits diverse Anschläge verübt und sein schändliches Werk so gut wie vollendet hatte:

Lärm

Salafisten-Opfer in Berlin

Salafisten-Opfer in Berlin

Foto: Florian Schuh/ dpa


Mit hinterlistig manipulierten Lärmschutzgutachten ("Der Airport BER funktioniert - im Prinzip - geräuschlos.") gelang es L., Flughafen-Anwohner gegen Behörden und Volksvertreter aufzuwiegeln und etwaiges Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat zu zerstören.








Routen

In der Routenplanung des Salafisten hieß es knapp: "keine Flugrouten", der Müggelseezusatz stammt von Anwohnern des Müggelsees

In der Routenplanung des Salafisten hieß es knapp: "keine Flugrouten", der Müggelseezusatz stammt von Anwohnern des Müggelsees

Foto: dapd


Dank seiner Schlüsselstellung sorgte L. dafür, dass Informationen über die tatsächlich notwendigen An- und Abflugrouten erst bekannt wurden, als alles schon zu spät war. Die Flughafengesellschaft ist entsetzt: "Wir wollten die richtigen Daten ja schon vor zehn Jahren veröffentlichen, aber dieser skrupellose Terrorist hat alles zurückgehalten."

Rauch

"Funktionsuntüchtig" ist nicht ganz korrekt, Fachleute bezeichnen die von L. installierte Brandschutzanlage (Terminal, Nähe Kaffeeautomat) als "unterdimensioniert"

"Funktionsuntüchtig" ist nicht ganz korrekt, Fachleute bezeichnen die von L. installierte Brandschutzanlage (Terminal, Nähe Kaffeeautomat) als "unterdimensioniert"

Foto: dapd


Als Wachmann fiel es L. leicht, Gesinnungsgenossen auf die Baustelle zu schmuggeln. Die testeten dort erfolgreich eine neue islamistische Terror-Taktik: Statt einer Bombe wurde ein funktionsuntüchtiges Brandschutzsystem installiert.









Personal

Aufsichtsratssitzung, Wowereit:"Die wichtigsten Bereiche selber getestet!"

Aufsichtsratssitzung, Wowereit:"Die wichtigsten Bereiche selber getestet!"

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ REUTERS

Um das sich anbahnende Chaos administrativ abzusichern, ermöglichte L. wiederholt Klaus Wowereit und ähnlichen "Fachleuten" den Zugang zu Veranstaltungen des Flughafenaufsichtsrats.

Kosten

Offiziell spricht das BKA von L. als "Einzeltäter", die Existenz von Unterstützern gilt aber als sicher

Offiziell spricht das BKA von L. als "Einzeltäter", die Existenz von Unterstützern gilt aber als sicher

Foto: dapd

Beinahe bewundernd kommentiert ein BKA-Experte die Aktivitäten von L., die letztlich sogar die beiden am Flughafenbau beteiligten Bettelbundesländer endgültig ruinieren dürften: "Es ist mir ein Rätsel, wie man ohne Sprengstoff so eine Kostenexplosion auslösen kann."