Assad vor dem Ende: Aus ohne Austern - DER SPIEGEL
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Assad vor dem Ende Aus ohne Austern

Die EU-Außenminister haben den Export von Luxusgütern nach Syrien verboten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Schlimmer Verdacht: Dienen handelsübliche Granatwerfer nur zur Tarnung von Hummer und Wagyu-Beef?

Schlimmer Verdacht: Dienen handelsübliche Granatwerfer nur zur Tarnung von Hummer und Wagyu-Beef?

Foto: dapd

Das Regime soll von lebensnotwendigen Waren wie Champagner, Kaviar und Trüffeln abgeschnitten werden.

Es wird eng für Präsident Assad. Bereits seit einem Monat darf seine Frau nicht mehr zum Shoe-Shopping in die Europäische Union einreisen. Die schöne Asma muss sich hilfsweise über Strohfrauen oder bei Reno und Deichmann online eindecken. Statt in den Fußgängerzonen von London, Rom und Eberswalde lungert sie nun die ganze Zeit unleidlich bei Baschar zu Hause im Palast. Seine Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt.

In dieser Situation gibt das Trüffel-Embargo dem schurkischen Machthaber und seinem Gefolge den Rest - es sei denn, ihm gelingt es, Tausende von Kaviarbüchsen als harmlose Tellerminen getarnt ins Land schmuggeln zu lassen.

Doch dagegen plant die EU eine Seeblockade. Künftig werden keine mit Breitling-Uhren beladenen Frachter mehr syrische Häfen anlaufen können. In einem weiteren Schritt sollen die Aufständischen stärker beliefert werden, so dass sie endlich auch Sektkorken gegen die Regierungstruppen einsetzen können.