Aufgepasst! Die neuen Weihnachtswarnungen sind da!
Für den SPAM-Schokoladentest sind ausschließlich biologisch hergestellte Labormäuse verwendet worden.
Foto: dapdSPAM hat diese für Sie, liebe SPAM-Leser, getestet und daraus die unverzichtbarsten Tipps für den Weihnachtseinkauf entwickelt...
Gewalthochburg Weihnachtsmarkt
Falls hier ein Brand ausbricht, steht pro Bude nur ein Kübel Löschpunsch zur Verfügung.
Foto: Johannes Simon/ Getty ImagesRüsten Sie Ihren Schutzanzug, den Sie für gewöhnlich zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken tragen, unbedingt auf: Dieses Jahr sollte er nicht nur Gasangriffen (durch sogenannte Weihnachtsdüfte) standhalten, sondern auch spontanen Flammeneruptionen aus Lichterketten, säurehaltigem Weihnachtsmarkt-Schnaps sowie brutalsten akustischen Folterattacken (Wham: "Last Christmas").
Von wegen Korea!
Neu in den Läden ist das Bastelset "Teddybär". Verbraucherschützer haben die Inhaltsstoffe noch nicht identifizieren können und raten dazu, in diesem Jahr nur Teddys aus vorhandenen Beständen zusammenzubauen, die man zuvor (vorsichtig!) auseinandersägt.
Foto: Thomas Niedermueller/ Getty ImagesKaufen Sie ausschließlich Spielzeugeisenbahnen, denen ein von der Atomsicherheitsbehörde Ihres Vertrauens ausgestelltes Zertifikat "100 Prozent uranfrei" beiliegt. Bei Testfahrten unabhängiger Testbehörden kam es bereits vor Monaten zu mysteriösen Zusammenstoß-Explosionen. Diese Vorfälle wurden bislang immer als nordkoreanische Raketentests vertuscht.
Flammenmeer Bart
Besonders gewarnt wird derzeit vor bulgarischen Billig-Weihnachtsmännern aus der Ukraine.
Foto: Misha Japaridze/ APSchon jetzt kursieren in vielen Städten Weihnachtsmänner mit sehr leicht entzündlichen Bärten. Kommen diese in eine mit Glühwein getränkte Atemwolke, können die Folgen verheerend sein. Die dem Glühwein beigemengten Schrotkörner (diese kleinen schwarzen Kügelchen) lösen sich im Magen des Glühweintrinkers auf und entweichen als hochexplosives Gas über die Atemluft.
Die Rache des Krokantblatts
Terrorismusexperten haben nach wie vor Bedenken, wie die islamische Welt auf den massenweisen Verzehr von Bin-Laden-Nachbauten reagieren mag.
Foto: dapdVorsicht beim Kauf von Schokoladenweihnachtsmännern: Neuesten Untersuchungen zufolge können diese Spuren von Schokoladenosterhasen enthalten, welche Spuren von 2011er-Schokoladenweihnachtsmännern enthalten, (usw.), welche Spuren von Blätterkrokant '08 enthalten! Menschen, die gegen diese Wirkstoffkombination allergisch sind, könnten darauf mit heftigen Allergiereaktionen reagieren (Paranoia, Erbrechen, FDP-Eintritt).
Obächtle!
Immer wieder erleben Tester es, dass die Zwetschgenmännle aus Rosskastanien minderwertiger Qualität bestehen oder beim Reinbeißen leise "Aua" sagen.
Foto: Daniel Karmann/ picture alliance / dpaGanz wichtig: Zwetschgenmännle sollten vor dem Verzehr mindestens 30 Minuten gekocht und dann durch Hirschgulasch ersetzt werden.
Verdächtige Stille
Übermäßiger Lebkuchengenuss kann zu Halluzinationen, Völlegefühlen und anfallsweiser Frömmigkeit führen.
Foto: FABRICE COFFRINI/ AFPVollkommen unklar ist noch die Lage an der Lebkuchenfront: Während da in letzten Jahren immer mal wieder drastische Warnungen durch die Schlagzeilen geisterten, ist bislang alles ruhig. Verdächtig! Wir raten zum ersatzweisen Verzehr von Altbrot mit bisschen Honig drauf - durch die Nachbarskinder.
Die Gefahr im Kinderzimmer
Nachts sollen sie sich erbitterte Schlachten mit der Konkurrenz von Lego liefern: Playmobil-Korsaren.
Foto: dapdImmer noch nicht ganz sicher ist, ob Lego-Piraten nicht nachts ein Eigenleben bekommen und dann vielleicht sogar mit scharfer Munition auf lebendige Personen schießen. Noch sind zwar keine Fälle bekannt geworden, aber das spricht nur für die Treffsicherheit der beteiligten Piraten.
Auch das noch
Lizenrechtlich bedenklich ist die in Sachsen und Thüringen durch geknechtete Rentner durchgeführte Massenfertigung von Munchs "Schrei".
Foto: Sean Gallup/ Getty ImagesOber-Horror: Die EU hat angeblich eine Gesetzesrichtlinie in Vorbereitung, wonach jeder, der dieses Jahr zu Weihnachten ein Produkt verschenkt, welches in fernen Ländern unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt worden ist, bereits im Januar wegen Unterstützung von Sklavenarbeit angeklagt und sofort weggeschlossen werden kann. Da dies auf rund 99 Prozent der auf Wunschlisten notierten Produkte zutrifft, ist die Aufregung natürlich groß.
Fairness-Kontinent Europa
Überhaupt scheint die Weihnachtszeit ein Pfuhl der überflüssigen Verlockungen zu sein. Hans-Werner Sinn vom Münchner "Institut für Weihnachtsmannforschung" rät dazu, "einfach bis zum neuen Jahr durchzuarbeiten."
Foto: A3417 Ulrich Perrey/ dpaDeshalb hat sich jetzt spontan eine EU-Arbeitsgruppe gebildet, die sich dafür einsetzt, dass Konsumenten beim Kauf "fair gehandelter" Produkte sogenannte "Einkaufsrechte für unfair gehandelte Produkte" erhalten. Diese können dann, ähnlich der Regelung bei Emissionsrechten, an einem speziellen Markt gehandelt werden. Ob das rechtzeitig vor Weihnachten noch was wird, ist allerdings fraglich. Frohes Fest jedenfalls!