Downshifting & Co. Amerika, du hast es besser!
"Downshifting". Eine tolle Idee: Man arbeitet einfach weniger und macht nur noch, was Spaß macht. Benötigt wird dafür weiter nichts als nur viel Zeit und Geld.
Wir erfahren weiter, dass es für das innovative "Prinzip Downshifting" leider "kein deutsches Pendant" gibt. Das heißt: Hiesige Techniken wie "Herunterschalten", "Ausklinken" oder "Abmatten" sind mega-out, und zwar forever. Und dies ist bei weitem nicht der einzige Fall, in dem Deutschland einem internationalen Top-Trend hoffnungslos hinterherhinkt:
Megacool
Unter der Aufsicht von Ärzten tasten sich wagemutige Probanden an das neue Longsleeping heran
Foto: Jörg Vogelsänger/ dpaSie sind seit Tagen ununterbrochen auf den Beinen und so müde, dass Ihnen die Augen fast von selbst zufallen? Was tun? Wie weiter? Der Ausweg heißt Longsleeping. Millionen Amerikaner machen schon begeistert mit und erlernen die dazu erforderlichen Special-Moves und Turnarounds. Die meisten besorgen sich in Fachgeschäften sogar das patentierte Longsleeping-Equipment: Bettgestell, Lattenrost, Matratze und ein Video von Tom Buhrow.
Abgefahren
Zusatztrend: Die Zeit zwischen Cake-Eating und Abendbrot kann man mit Sitting überbrücken
Foto: Jürgen Effner/ picture-alliance/ dpaEs ist Sonntag nachmittag. Ödnis allenthalben. Noch drei Stunden bis zum Abendbrot. Wie lässt sich diese bleierne Zeit überbrücken? In Amerika haben kreativste Hipster einen neuen Trend angeschoben: Cake-Eating. Dafür werden spezielle Backwaren mit besonders viel Zucker und Fett (Cake, Cookies) zubereitet. Nach deren reichlichem Verzehr fühlt der Mensch sich aufgedunsen, gebläht, gelähmt und somit endlich in perfekter Harmonie mit seiner sterbenslangweiligen Umwelt. Warum gibt es das noch nicht in Deutschland?
Angesagt
Spieler des VfL Wolfsburg in Angst: Wenn Trainer Magath vom Stairclimbing erfährt...
Foto: Stuart Franklin/ Bongarts/Getty Images
Sie wollen ins sechste Stockwerk und der Aufzug ist kaputt? Was kann man da machen, außer unten zu warten, bis das Haus einstürzt und die sechste Etage einem ein bisschen entgegenkommt? Nun, aus Amerika könnte bald eine Welle zu uns schwappen, die dieses Problem löst: Stairclimbing. In den angesagten US-Communities an der Westküste benutzen sie neuerdings einen aus vielen einzelnen Stufen gebildeten Aufgang, der es ermöglicht, Höhenunterschiede bequem und trittsicher zu überwinden. Auch fürs Stairclimbing gibt es noch kein deutsches Pendant, geschweige denn einen passenden Fachbegriff. So revolutionär ist diese Technik.