ESA-Sparoffensive: Weltraum ohne Europa? - DER SPIEGEL
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ESA-Sparoffensive Weltraum ohne Europa?

Wie heute in der SPAM-Kantine durchsickerte, wird die ESA in Kürze bei nur spärlicher Beleuchtung ein neues Sparprogramm vorstellen! Schuld sind die Griechen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Frivole Hommage an die Trägerrakete Ariane: Kopfunterwäsche für Burkaträgerinnen.

Frivole Hommage an die Trägerrakete Ariane: Kopfunterwäsche für Burkaträgerinnen.

Foto: Dai Kurokawa/ dpa

Der Bau einer neuen Trägerrakete Ariane wird auf Eis gelegt. "Unsere Berechnungen haben ergeben", so ESA-Expertise-Experten, "dass wir die Marke 'Ariane' zwar beibehalten, unter dem Namen aber lieber Damenunterwäsche verkaufen sollten." Träger, so heißt es, habe man ja schon.

Lebenslange Arbeitsplatzgarantie

ISS-Astronauten bei Freizeitgestaltung.

ISS-Astronauten bei Freizeitgestaltung.

Foto: POOL/ AP

Gespart wird auch bei der Bemannung der ISS: Statt teuer immer neue Astronauten auszubilden, soll die Besatzung der Internationalen Raumstation ab sofort bis zum Eintritt ins Rentenalter an Bord bleiben. "Die Männer da oben", heißt es, "haben alle sehr professionell reagiert." Um auch die Rückflüge preiswerter zu gestalten, erfolgt die Heimkehr von nun an per Absprung.

Die neue Mission

Teilweise ungeschützter Außeneinsatz: Astronauten der Herne-West-Mission.

Teilweise ungeschützter Außeneinsatz: Astronauten der Herne-West-Mission.

Foto: PAUL ELLIS/ AFP

Die von deutschen Experten angeregte Mission zum Südpol des Mondes wird gestrichen und durch eine Mission nach Herne-West ersetzt.

Finanzierung gesichert

GEZ greift durch: Gebührenverweigerer werden medienwirksam ausgestellt.

GEZ greift durch: Gebührenverweigerer werden medienwirksam ausgestellt.

Foto: SERGEI REMEZOV/ REUTERS

Weitere ESA-Einsätze, darüber sind die Verantwortlichen sich einig, sollen in Zukunft per Crowdfunding finanziert werden, derzeit habe man schon den Gegenwert eines rechten Astronautenschuhs beisammen. Was dann noch fehle, werde man per erhöhter GEZ-Zahlungen reinholen: "800 Euro Monatsgebühr pro Haushalt sollten doch niemandem zu viel sein", so die ESA, "schließlich will doch niemand, dass den ganzen TV-Satelliten ein Unglück passiert!"