Kuriose Tierfreundschaften und andere Partnerschaften - DER SPIEGEL
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Kuriose Partnerschaften Bilder, die uns zu Herzen gehen

Immer wieder rührt es uns Menschen, wenn sich ausgerechnet solche Kreaturen zärtlich und ohne Arg einander zuwenden, deren Verhältnis der Schöpfer eigentlich als das von Jäger und Beute, von Konsument und Lebensmittel vorbestimmt hat.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Szenen wie diese …

Süß

... und diese ...

Putzig

... oder diese beiden.

Niedlich

Unzertrennlich

Unzertrennlich

Foto: Matthias Hiekel/ dpa


Zärtlich streichelt sie ihren Kameraden, solche Gesten ...


Drollig

"Muschi" und "Mäuschen"

"Muschi" und "Mäuschen"

Foto: DPA


... nähren in uns die Sehnsucht, dass kein Graben zu tief und eine Verständigung immer möglich sein möge - wo, wann und zwischen wem auch immer. Diese Hoffnung wächst nun durch eine spektakuläre, ja, fast unvorstellbare Begegnung, die soeben in Berlin stattfand:

Sensationell

Fressfeinde (v.l.n.r.)

Fressfeinde (v.l.n.r.)

Foto: Hannibal Hanschke/ dpa

Drei erbitterte Fressfeinde, die bisher in freier Wildbahn bei jeder Gelegenheit übereinander herfielen, hielten sich mehrere Stunden lang unbeaufsichtigt in einem Raum auf.

Wie es heißt, haben sie in dieser Zeit zwar noch nicht sinnträchtig miteinander kommuniziert, geschweige denn geschmust und gekuschelt. Doch in der Fachwelt gilt es schon als Sensation, dass alle drei das Testgelege selbst- und vollständig und ohne allzu deutliche Anzeichen von Blutrunst oder Todesangst wieder verließen.

Zoologen warnen jedoch davor, diese Szene Kindern als niedlich-harmloses Idyll zu präsentieren. Schließlich könnten die angeborenen Instinkte und Beuteschemata aller Spezies jederzeit wieder durchbrechen...