SPAM-Staubsaugerwochen (2/154) Saug-Gegner aufgepasst!
Als Alternative zu Staubsaugern bieten sich Staubsaugerinnen an (hier bei der Ausbildung).
Foto: Julian Stratenschulte/ picture alliance / dpaDer Handel mit sogenannten Saugrechten macht's möglich. Damit Bürger mit ihren heruntergedimmten Staubsaugern nicht einfach doppelt oder dreimal so lang saugen wie bislang, will die EU die tägliche Staubsaugzeit auf 15 Minuten begrenzen. Ein Chip im Computer kappt danach die Stromverbindung. "Natürlich wissen wir, dass 15 Minuten knapp bemessen sind, aber nach Rücksprache mit dem EU-Ministerium für sportliche Hausarbeit sind wir vom Nutzen mehr als überzeugt", so eine leicht erhitzte EU-Beamtin. Saugzeiten können zudem über mehrere Tage hinweg kumuliert werden. Wem auch das nicht reicht, der kann sich zusätzliche Saugrechte an der EU-weiten Saugbörse kaufen, wo alle nicht gebrauchten Saugrechte im Angebot sind. Bereits 2017 werden schätzungsweise mehr als zehntausend EU-Bürger ihren Lebensunterhalt allein durch Nicht-Saugen bestreiten. Sie, liebe SPAM-Leser, könnten dazugehören. Herzlichen Glückwünsch!
Lesen Sie auch morgen wieder die neuesten Staubsaugerschlagzeilen, nach denen dann im Folgejahr der Markt mit Saugrechten überschwemmt wird. Die Folge sind üble Dumpingpreise, die eine große Zahl von EU-Bürgern in die totale Verstaubung und Verarmung stürzen werden. Letztendlich werden sich zwei, höchstens drei unseriöse Saugrecht-Giganten (wahrscheinlich ganz miese Reinigungsfirmen) den Markt aufteilen. Der normale EU-Bürger wird auf seinen Saugrechten sitzen bleiben. Aber das alles lesen Sie natürlich morgen.