Wege aus der Pleite Shut up, Shutdown!
Barack Obama denkt bereits intensiv über die Umsetzung der SPAM-Spartipps nach.
Foto: Larry Downing / ReutersFür Barack Obama ist das eine neue Situation. Er steckte zwar schon vorher knietief im Dispo, aber plötzlich darf er Frischgeld nicht mehr offiziell nachdrucken lassen. Worauf muss der Präsident jetzt achten? SPAM gibt dem ohnmächtigsten Mann der Welt ein paar ganz heiße Tipps:
Geld vermehren
Kopierte Dollar (Beispiel unten oder oben) sehen oft sogar noch echter aus als die echten (Beispiel oben oder unten).
Foto: Ahn Young-Joon / APGanz wichtig: Bevor Sie Dollars mit dem Farbkopierer (siehe Teeküche) vervielfältigen, müssen Sie am Gerät die Banknotenkopiersperre cracken (siehe Internet). Und legen Sie keine geknitterten Bögen ein - sonst Papierstau.
Zimmer vermieten
Der Republikaner Mitt Romney war bereits beim Besichtigungstermin.
Foto: Pete Souza / dpaEin Zimmer (Oval Office) unterzuvermieten ist immer noch besser, als die Stromrechnung nicht begleichen zu können.
Dem Schicksal trotzen
In der Krise wichtiger denn je: positive Attitüde
Foto: Manuel Bruque/ dpaNeuen Schulden kann man übrigens leicht aus dem Weg gehen, indem man Schicksalsschläge wie Scheidung oder Arbeitslosigkeit einfach vermeidet.
Wertsachen verschachern
Obama will erst mal 23 seiner 184 Füller verkaufen: Hier schreibt er gerade einen entsprechenden Aushang fürs schwarze Brett.
Foto: Pete Souza / dpaVerfügen Sie über hochwertige Haushaltsgegenstände, Designerkonfektion, wertvolle Erbstücke (Capitol, Lincoln-Büste, Michelle)? Ein Verkauf wäre in der gegenwärtigen Situation sinnvoll, zum Beispiel an die Chinesen - aber nur wenn denen das Zeug nicht längst gehört.
Nebenjob suchen
Während seines Nebenjobs könnte ein guter Pappaufsteller Obama im Senat vertreten.
Foto: Z1018 Ralf Hirschberger/ dpaLässt sich die Einnahmesituation durch einen Nebenerwerb verbessern? Sie könnten sich zum Beispiel in Fußgängerzonen und bei Betriebsfeiern mit einem Minijob als Präsidenten-Imitator etwas dazuverdienen. Das Talent dafür ist da.
Secondhand einkaufen
Bei den Chinesen längst üblich: Kampfroboter aus Secondhandmaterialien.
Foto: KIM KYUNG-HOON/ REUTERSVor jedem Ratenkauf ist zu überlegen, ob man das Produkt (Flugzeugträger, Marschflugkörper) wirklich dringend braucht beziehungsweise auf günstige Second-Hand-Drohnen zurückgreift.
Weniger telefonieren
Der iranische Präsident Hassan Rohani versucht gerade eines seiner gefürchteten R-Gespräche aufzubauen.
Foto: Keith Bedford / REUTERSUnbedingt Telefonkosten kontrollieren: Auf keinen Fall ein teures R-Gespräch (etwa vom iranischen Präsidenten) annehmen.
Mitarbeiter motivieren
Selbst der gefürchtete republikanische Dauerredner Ted Cruz (21 Stunden ohne Pause) konnte mit Hilfe von NSA-Daten schon zu einer Schweigesekunde gebracht werden (siehe Foto).
Foto: Michael Reynolds / dpaStaatsbedienstete, die trotz des Shutdowns ihr Gehalt fordern, lassen sich mit personenbezogenen Daten zum Schweigen bzw. zu patriotischem Verhalten motivieren. Damit die entsprechenden Informationen weiterhin fließen, muss jetzt zumindest die NSA unbedingt weiterfinanziert werden.