Nach Übernahme durch Facebook WhatsApp am Apparat
Blick in WhatsApp-Entwicklungsbüro
Foto: Richard Koll/ dpaStatt sich immer nur kostenlos Kurznachrichten zu schicken, werden WhatsApper alsbald nach Bezahlung einer monatlichen Grundgebühr und der Eingabe eines Zahlencodes in ihr Smartphone eine Stimme hören. Der Clou: Genau da, wo diese Stimme herkommt, wird auch die Stimme desjenigen zu hören sein, der den Zahlencode eingegeben hat. Und zwar in Real Time. Es soll sogar möglich sein, dass beide Stimmen gleichzeitig zu hören sind. Eine elektrisierende Vision! Nur ein halbblinder uralter Technikveteran soll geunkt haben, es handle sich dabei um sogenanntes "Telefonieren", eine vorsintflutliche Kommunikationstechnik, die sich allerdings unter einigen seiner Kumpel immer noch großer Beliebtheit erfreue. "Die meisten sagen zur Begrüßung erstmal 'Hey whatsapp man?'. Und dann sagt man sich gegenseitig, was halt so los ist, wie's einem gerade geht oder wie das Wetter ist", erinnert sich der 84-Jährige. "Am besten funktioniert es, wenn man abwechselnd spricht. Am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, kann man aber lernen!" Mit WhatsTelefon setzt WhatsApp auf einen neuen Trend namens "Vintage-Technik". Möglich macht's eine Zusammenarbeit mit dem Vintage-Konzern E-Plus. Aber damit nicht genug: WhatsTelefax,WhatsPostkarte und sogar WhatsEisenbahn sind bereits fest geplant.