Satire@Spiegel Online: D. Hipp Depardieu Alkohol - DER SPIEGEL
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Neues vom Method Actor Depardieu besser als Obelix

Schauspieler Gérard Depardieu ist in die Rolle des Obelix nicht nur hinein-, sondern mittlerweile weit über sie hinausgewachsen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Natürlich strahle er, so Depardieu, "Lebensfreude aus", der Begriff sei aber doch etwas "zu unpräzise"

Natürlich strahle er, so Depardieu, "Lebensfreude aus", der Begriff sei aber doch etwas "zu unpräzise"

Foto: Yoan Valat/ dpa


"Gala" berichtet, wie er das anstellt:

"Ich haue so an die zwölf, dreizehn, vierzehn Flaschen am Tag weg." Um dieses Pensum überhaupt zu schaffen, beginnt Depardieu bereits vor dem Frühstück mit dem Trinken: "Am Morgen fange ich schon vor 10 Uhr an, Champagner und Rotwein zu trinken", sagt er.

Zwischen den Gläsern Wein konsumiere er gut eine halbe Flasche Anislikör. Zum Mittagessen gibt's meistens zwei Flaschen Wein. "Am Nachmittag dann Champagner und Bier und gegen fünf wieder Anislikör, um der Flasche den Garaus zu machen", erzählt der Franzose offen.

Am Abend gönne er sich Vodka und Whisky. Betrunken mache ihn diese große Menge allerdings nicht, wie er der schockierten Journalistin verriet: "Ich bin höchstens ein wenig angeschwipst. Alles, was ich dann brauche, ist ein zehnminütiges Nickerchen und ein Schlückchen Rosé und ich fühle mich wieder frisch wie ein Gänseblümchen ."

Ein derartiger Lebenswandel weckt Besorgnis, mit der "Gala" Fans und Freunde des Franzosen alleinlässt. Doch SPAM-Korrespondent Dietmar Hipp hat bei Depardieu nachgefragt und kann uns beruhigen:

Kein Völlegefühl, höchstgens leichtes Sodbrennen

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Foto: Boris Pejovic/ dpa

Kein Mensch kann so etwas überstehen, auch nicht Depardieu, es sei denn, man betreibt den richtigen Ausgleich.

Damit das Flüssige eine gute Grundlage hat, verdrückt der Ex-Obelix-Darsteller "so an die zwei, drei, vier komplette Wildschweine am Tag". Um dieses Pensum überhaupt zu schaffen, beginnt Depardieu bereits vor dem Aufstehen mit dem Fressen: "Am Morgen fange ich noch im Bett, also schon vor 12 Uhr an, die ersten Hinterschinken zu verdrücken - mit Baguette und Remouladensauce, damit sie besser rutschen", sagt er.

Zwischen den Schinken konsumiere er gut ein Kilo Wildschweinsalami - mit Kirschwasser, damit beim Essen der Alkoholpegel nicht zu sehr absinkt. Zum Mittagessen gibt's meistens Vorderschinken und Schweinefilets. "Am Nachmittag dann Koteletts und Gulasch, und gegen fünf eine herzhafte Innereien-Pfanne, um den Borstentieren den Garaus zu machen", erzählt der Franzose offen.

Am Abend gönne er sich dann noch die Schweineschnauzen und kandierte Schweinefüße. Völlegefühl verursache das bei ihm allerdings nicht, wie er dem schockierten Journalisten verriet: "Ich habe höchstens mal ein bisschen Sodbrennen. Alles, was ich dann brauche, ist ein, zwei Mal um meinen Esstisch zu laufen und ein gut gewürztes Schweinenackensteak, und ich fühle mich wieder leicht wie eine Libelle."