Hoffnung für Champions-League-Veteranen "Einfach bekloppt"
Jürgen Klopp (Abb. ähnl.)
Foto: Clive Rose/ Getty Images
Nachdem BVB-Trainer Jürgen Klopp binnen weniger Tage drei Mitarbeiter des Mainzer Staatssenders wegen dummer, doofer, blöder, hohler, schlechter und falscher Fragen scharf zurechtgewiesen hat, werden alle Betroffenen in renommierten Kliniken psychotherapeutisch betreut.
Derzeit, so ein Sprecher, gehe es darum, die Opfer kurzfristig zu stabilisieren: "Die Kollegen kommen mit schwersten seelischen Erschütterungen aus dem Champions-League-Einsatz zurück. Sie leiden unter Selbstzweifeln, Schlaflosigkeit und Gliederzittern. Das klingt nach posttraumatischer Belastungsstörung, aber in Wirklichkeit sind sie einfach bekloppt."
Um ihre Interessen besser vertreten zu können, haben die Klopp-Veteranen bereits eine Opfervertretung gegründet. Vorsitzender Jochen Breyer gegenüber SPAM: "Da stellst du diesem Mann eine ganz normale doofe Fußballreporterfrage, wie du sie immer und jedem stellst, und dann bricht auf einmal das blanke Grauen über dich herein." Dann schüttelt ihn ein Weinkrampf: "Mein Gott, ich bin noch so jung. Ich hatte noch so viel vor." Breyers Therapeut ergänzt: "Mein Patient hatte keine faire Chance. Doofe Fragen sind doch sein Job."
Das ZDF will nun seine Interviewer besser auf solche Ausnahmesituationen und auf doofe Antworten oder gar doofe Gegenfragen vorbereiten. Denn leider gibt es nur eine Möglichkeit, Horror-Zwischenfälle mit Jürgen Klopp künftig auszuschließen: DFB, DFL und UEFA müssten dafür Sorge tragen, dass Borussia Dortmund in Zukunft keine Spiele mehr verliert.