Wertegemeinschaft live Mit der EU-Flüchtlingsquote fällt das Tempolimit
Endlich kommt dieser Unfug weg: Denn selbstverständlich würde sich jeder an Vorschriften halten, wenn es sie nicht gäbe.
Foto: Julian Stratenschulte / dpaDie Innenminister der Länder haben sich in einer Telefonkonferenz darauf verständigt, alle Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen und anderen Kindereinrichtungen aufzuheben.
Ein Sprecher begründet den überraschenden Schritt mit der hohen ethischen Reife der Bürger: "Viele Kraftfahrer fühlen sich durch die Pflicht zum Tempo 30 bevormundet. Liebend gern würden sie freiwillig auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Doch das ist ihnen unmöglich, weil der Staat sie dazu zwingt. Zu einer solch zivilisatorischen Selbstverständlichkeit möchte niemand genötigt werden."
Spam-Informationen zufolge adaptiert die deutsche Politik damit eine Argumentation, mit der - unter anderen - die litauische Präsidentin Grybauskaite sich aufrichtig und erfolgreich gegen verbindliche EU-Flüchtlingsaufnahmequoten gewehrt hat: "Ich denke, wir haben etwas unterschiedliche Vorstellungen von Solidarität. Wir wollen selbst Solidarität zeigen - und nicht, weil wir müssen."
Verkehrsexperten empfehlen nun die Abschaffung sämtlicher Parkverbote: Autos, so heißt es, würden dort in aller Regel nicht aus Bequemlichkeit und Rücksichtslosigkeit abgestellt, sondern nur als Protest gegen die überflüssigen Schilder.