Lenkt Merkel ein? Vergleichsweise plausibel
Womöglich wurde das Kanzlerinnenwort aber auch durch die vorgehaltene Hand bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Foto: Kay Nietfeld/ dpaTeilnehmer eines Kommunalpolitiker-Treffens berichten übereinstimmend, dass die Kanzlerin gestern Abend ihnen gegenüber gesagt habe: "Mir schlaffen nass!"
Unter ihren Parteifreunden, aber auch bei Millionen Bürgern sorgt die mutmaßliche Äußerung für Zuversicht, ja, vorauseilende Erleichterung.
Ein nicht näher benannt sein wollender Bundesminister spricht von einem "ermutigenden ersten Zeichen ganz allmählich zurückkehrenden Realitätssinns". Möglicherweise sei die Bundeskanzlerin doch in der Lage, die gegenwärtige Situation und die Möglichkeiten ihres Landes ungefähr einzuschätzen.
Auch die derzeit mit Grenzkontrollen befassten und verzweifelt Quartiere schaffenden Kräfte schöpfen Hoffnung. Ein oberbayerischer Landrat nennt Merkels angebliche Behauptung "vergleichsweise plausibel, kohärent, maßvoll, sachgerecht und vernünftig".
Zufrieden zeigt sich auch Horst Seehofer: "Wie bitte? Bier? Schlafen? Fass? Sag' ich doch!"