Quo vadis, Ballermann? EU erklärt Mittelmeer endlich offiziell zum Friedhof
Besucher des Mittelmeeres sollten künftig ihre Kleidung der Würde des Ortes anpassen.
Foto: Julian Stratenschulte/ dpaSpam-Informationen zufolge wollen sich die Regierungschefs der Europäischen Union heute in Brüssel darauf verständigen, das Mittelmeer auch offiziell zur Begräbnisstätte zu erklären.
"Wir wollen da nicht länger wegsehen", so ein ranghoher Vertreter der deutschen Delegation. "Was sich da vor unseren Augen abspielt, beleidigt das sittliche Empfinden jedes anständigen Europäers. Ich sage nur: Sangria. Bananenboote. Der Wendler."
Damit ist nun Schluss, indem das Mittelmeer den gängigen Bestimmungen kommunaler Friedhofsordnungen unterworfen wird. Für Touristen an der Costa Brava und Cote d'Azur, auf Djerba, Ibiza und Mallorca, in Antalya und Rimini ergeben sich dadurch veränderte Verhaltensregeln:
• Alle Mittelmeerbesucher haben sich ruhig und der Würde des Ortes entsprechend zu benehmen.
• Das Tragen von Badebekleidung ist am Mittelmeer nicht statthaft.
• Es ist verboten, am und auf dem Mittelmeer zu lagern.
• Es ist verboten, Gegenstände aus dem Mittelmeer zu entfernen.
• Es ist verboten, am und auf dem Mittelmeer Waren und Dienstleistungen anzubieten,
• Es ist verboten, am Mittelmeer zu lärmen, zu musizieren sowie Alkohol oder andere Rauschmittel zu konsumieren.
• Es ist verboten, Tiere ins Mittelmeer mitzunehmen, ausgenommen Assistenzhunde.
• Das Mittelmeer darf nicht mit Fahrzeugen befahren werden, ausgenommen Krankenfahrstühle.
• Die Benutzung von Sportgeräten auf dem Mittelmeer ist untersagt.
• Das Mittelmeer ist bis 18 Uhr geöffnet oder bis Einbruch der Dunkelheit.