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Merkel immer optimistischer 10.000 Kirchen für den Frieden

Sollte man Flüchtlinge nach ihrer Glaubenszugehörigkeit trennen?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Neue Hoffnung für Verfolgte: Der Erweiterungsbau der Asylbewerberunterkunft in Schnossentin (Vorpommern) ist fast fertig.

Neue Hoffnung für Verfolgte: Der Erweiterungsbau der Asylbewerberunterkunft in Schnossentin (Vorpommern) ist fast fertig.

Foto: Oliver Berg/ picture alliance / dpa

Ja, sagen Menschenrechtler und die Polizei. Denn selbst in den hiesigen Asylbewerberheimen würden Anders- respektive Ungläubige noch durch Islamisten  bedroht.

Doch glücklicherweise bedarf die Lösung des Problems keiner administrativen, sondern nur baulicher Maßnahmen.

Deshalb hat das Bundeskabinett ein "Sakralbautenbeschleunigungsprogramm" beschlossen: An Flüchtlingsunterkünften und anderen interreligiösen Brennpunkten sollen in den kommenden Jahren bis zu 10.000 Kapellen, Klöster und Kathedralen entstehen.

Für nicht-muslimische Zuwanderer, so heißt es aus Regierungskreisen, gelte schließlich dasselbe, was Angela Merkel, Katrin Göring-Eckardt und Margot Käßmann zuletzt wiederholt allen ängstlichen Deutschen rieten: Wer sich vor dem spirituellen Furor mancher Muslime fürchte, möge doch bitte seinen eigenen Glauben prüfen, festigen und häufiger in die Kirche gehen!

Die Bundeskanzlerin gegenüber SPAM: "Sind sie zu stark, glaubst du zu schwach! Neben Heimen, wo Christen sich besonders unterdrückt fühlen, könnten wir sogar einen neuen Dom oder ein modernes Münster hinstellen. So hätten die Verfolgten eine faire Chance. Wir schaffen das."