Satire@Spiegel Online Grass Klopp Borussia Dortmund - DER SPIEGEL
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Das schreiben die Feuilletons Deutschland nimmt Abschied von Jürgen Klopp

Die Bundesrepublik trauert um einen Giganten. Das spiegelt sich auch in Reaktionen von Medien und Politikern wider:
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Ein englischer Reporter berichtete gestern von der Trauerfeier in Dortmund: Es sei, "als wäre jemand gestorben".

Ein englischer Reporter berichtete gestern von der Trauerfeier in Dortmund: Es sei, "als wäre jemand gestorben".

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP

"Jürgen Klopp hatte eine Meinungsmacht, die heute kein Intellektueller mehr für sich beanspruchen kann."

Zeit Online

"Er war Mahner, Warner, Weltgewissen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Nach einer Steinmetzlehre studierte Klopp zwischen 1948 und 1956 Bildhauerei und Grafik."

Süddeutsche Zeitung

"Deutschland hat es Klopp schwer gemacht und Klopp wiederum Deutschland nicht leicht."

Mittelbayerische Zeitung

"Ohne seinen Willen zur Einmischung und seine regelmäßigen Interventionen wäre unser Land ärmer. Die SPD verneigt sich vor Jürgen Klopp."

Sigmar Gabriel

"Die poetische Wahrheit seines Werkes vervollständigte sich erst in den Widerständen, gegen die sie sich durchzusetzen hatte. Auch daran erkennt man Jahrhundert-Figuren."

Neue Zürcher Zeitung

"Jürgen Klopp und seine Generationsgenossen stehen für diese diskursiven Aufwallungen. Sie waren und sind die Letzten, denen es noch gelang, die öffentliche Gemütslage zu erregen. Ihr Fehlen reißt eine Lücke, obgleich ihre Auftritte oftmals nervten und mitunter brutal schief gingen."

Die Welt

"Jürgen Klopp blieb zeitlebens ein streitbarer und eigenwilliger Geist, der Auseinandersetzungen und Kritik nicht fürchtete."

Joachim Gauck

"Der bissige Elan dessen, der sich ganz alleine nach oben gearbeitet hat, blieb Klopp zeitlebens erhalten. Ein bekannter deutscher Dichter nannte ihn einmal hinter vorgehaltener Hand 'Mister Testosteron'."

Spiegel Online

"Wenige haben so provoziert wie Klopp, selbst noch im hohen Alter."

Abendzeitung

"In den vergangenen Jahren hat man sich gern über Jürgen Klopp lustig gemacht, sofern man ihn nicht gleich ignorierte."

Zeit Online

"Zum Abschied von Jürgen Klopp senden wir gleich nach der Tagesschau einen 'Brennpunkt'."

ARD