Satire@Spiegel Online: Hoeneß vs. Hitler - DER SPIEGEL
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Schöner Wohnen Hoeneß vs. Hitler

Der verurteilte Wurstfabrikant Uli Hoeneß will die ihm zustehende Haftstrafe nicht im "Hitler-Knast" - der JVA Landsberg - absitzen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Das Vorbild Hoeneß, nach wie vor der beste Mann, hat nichts von seiner Strahlkraft verloren

Das Vorbild Hoeneß, nach wie vor der beste Mann, hat nichts von seiner Strahlkraft verloren

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS


Der Grund: Hoeneß sieht die überdeutliche Gefahr  einer möglichen eigenen Radikalisierung. Auch Hitler sei schließlich erst durch seine Zeit im "Hitler-Knast" zu dem geworden, was er war: Hitler.

Hoeneß wolle sich aber vorerst nicht zum wahnsinnigen, mordlustigen und irr bramarbasierenden Welteroberer und -zerstörer zurechtbiegen lassen. Die möglichen Folgen für die ganze Welt seien erheblich, zum Teil sogar entsetzlich, um nicht zu sagen: apokalyptisch. Im Vergleich dazu wiesen die von Hoeneß irrtümlich begangenen Delikte doch eindeutig Bagatellcharakter auf.

Aus Verantwortung für ein einigermaßen friedliches Miteinander auf dieser Welt sei es deshalb wohl am besten, wenn Hoeneß die Strafe ganz einfach zu Hause auf dem Sofa, wahlweise aber auch auf einem leidlich harten Stuhl absitzen müsste.