Internet BND zieht nach
Das Herzstück der Internetüberwachung ist so gut wie einsatzbereit
Foto: Sebastian Kahnert/ picture alliance / dpaDie Behörde steht mit einem bundesweit operierenden DSL-Anbieter in Verhandlungen, ein Vertrag über zunächst 24 Monate Internetzugang (mit unbegrenzter Flatrate, Mobilfunkoption gegen Aufpreis zubuchbar) ist offenbar unterschriftsreif. Fachleute erarbeiten momentan ein zehnstelliges, nicht so leicht zu knackendes Passwort.
Sorgen, ausspioniert zu werden, muss sich aber keiner machen: Wie der BND versichert, sollen unbescholtene rechtsextreme Terrorzellenanhänger selbstverständlich nicht überwacht werden.
Den Internetzugang benötige man hauptsächlich, um die genaue Anschrift der neuen BND-Zentrale in Berlin herauszufinden, den Wetterbericht zu googlen und Texte wie diesen hier auch mal selber lesen zu können, statt sie sich jedesmal umständlich von ausländischen Kollegen übersetzen lassen zu müssen. Das erklärte der britische Geheimdienst gestern via Twitter.