Hoffnung für Erzbischof Meisner Vertraute Stimmen machen ihn ganz ruhig!
Fans und Medienvertreter (v.l.n.r.) haben sich vor dem Kölner Therapiezentrum eingefunden, um ihrem Idol in dieser schweren Stunde ganz nah zu sein
Foto: A3508 Rolf Vennenbernd/ dpa
Nach etwa 20 bis 60 Jahren wird Joachim Kardinal Meisner - unbestätigten Medienberichten zufolge - endlich aus dem künstlichen Koma geholt! SPAM beantwortet die wichtigsten Fragen:
Wie geht es ihm?
Der Erzbischof von Köln befindet sich jetzt angeblich in einer "progressiven Aufwachphase". Es heißt, er reagiere positiv auf die neue Situation und soll bereits wieder sprechen können. Die behandelnden Mediziner wollen von ihm sogar schon einen vollständigen Satz vernommen haben: "Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien." Auch wenn die Ärzte rätseln, was damit gemeint sein könnte, sind sie sich doch einig: Es ist ein gutes Zeichen!
Welche Risiken gibt es?
Patienten sind nach dem Aufwachen oft verwirrt ("Delir"). Größte Gefahr: Joachim Meisner kann sich auch danach noch in einem Wachkoma befinden!
Wie nimmt er selbst das Aufwachen wahr?
Es ist vergleichbar mit dem Erwachen aus einem tiefen Schlaf, nur eben sehr viel langsamer. Man weiß nicht, was der Patient zuerst wahrnimmt. Sicher ist, dass vertraute Stimmen beruhigend auf den Erzbischof wirken, etwa die Stimmen aus seinem Kopf.
Besteht Hoffnung, dass er wieder ganz der Alte wird, der er nie war?
Manche Neurologen vertreten die These, dass der Erzbischof im Prinzip schon seit Jahrzehnten im Aufwachen begriffen sei und dem Punkt des vollständigen Sich-selbst-Bewusstwerdens immer näher käme, ohne ihn freilich je erreichen zu können.
Der arme Mann. Tut ihm das denn nicht weh?
Nein, auf keinen Fall. Alle Experten gehen davon aus, dass Joachim Kardinal Meisner völlig schmerzfrei ist.