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Naturfreunde schlagen Alarm Impfung schützt Masern gar nicht!

Die Bemühungen um eine größere biologische Vielfalt scheinen Früchte zu tragen:
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Weil Masern nicht so telegen und außerdem sehr klein sind, zeigen wir hier eine andere bedrohte Spezies.

Weil Masern nicht so telegen und außerdem sehr klein sind, zeigen wir hier eine andere bedrohte Spezies.

Foto: Holger Hollemann/ dpa

Nicht nur Wolf, Luchs, Lachs und Wildbiene kehren allmählich nach Deutschland zurück. Auch die - in Mitteleuropa fast schon ausgerotteten - Masern (Morbilli morbilli) fühlen sich neuerdings hier wieder heimisch.

Seit Januar wurden allein in Berlin mehr Masern entdeckt als in ganz Deutschland im gesamten vergangenen Jahr. Eben standen sie noch - und zwar nicht nur wegen ihrer typischen Färbung - auf der "roten Liste" der bedrohten Arten. Nun findet man endlich wieder vielerorts ihre unverkennbaren Brutkolonien. Die punktförmigen Gesellen siedeln ohne Scheu in unmittelbarer Nähe des Menschen und gelten als äußerst kinderlieb.

Doch dieser Aufschwung könnte nur ein Intermezzo sein. Schuld daran ist ausgerechnet die von der Politik derzeit massiv propagierte  Masernschutzimpfung!

Öko-Aktivistin Birthe Brodhagen von der Initiative "Stoppt den Masernmord!" warnt: "Die ahnungslose Bevölkerung wird von der Regierung bewusst getäuscht: In Wirklichkeit werden die Masern durch die Impfung gar nicht geschützt, sondern barbarisch totgespritzt. Nicht nur kostbare Masern-Habitate gehen so für lange Zeit verloren, sondern auch Lebensräume für wichtige Kulturfolger wie Pneumoniden und Meningoenzephaliten."

Impfgegnerin Brodhagen hofft nun, dass die moderne Gesellschaft schon aufgeklärt genug ist, um auf diesen perfiden Trick nicht hereinzufallen. Leidenschaftlich appelliert sie: "Den Naturfeinden darf mit den Masern nicht das gelingen, was sie bei den Pockenpopulationen schon geschafft haben. Bitte sagen Sie das unbedingt Ihren Lesern!" Es war uns ein Bedürfnis.