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Alarm vor Weltwirtschaftsgipfel Minderleister verschlucken globale Luftreserven!

Diese Nachricht platzt wie eine Bombe in den morgen beginnenden Davoser Weltwirtschaftsgipfel!
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Ein Obdachloser verbraucht in der Minute etwa acht Liter Luft. Der Ertrag ist denkbar gering.

Ein Obdachloser verbraucht in der Minute etwa acht Liter Luft. Der Ertrag ist denkbar gering.

Foto: Arno Burgi/ picture alliance / dpa

Untersuchungen einer Schweizer Privatbank zufolge verbrauchen die 85 reichsten Weltbürger nur 0,0000012 Prozent der insgesamt genutzten Atemluft - und damit weit weniger als bisher angenommen!

Die 3,5 Milliarden ärmsten Insassen des Planeten dagegen verwandeln satte 50 Prozent des global geatmeten Sauerstoffs in klimaschädliches Kohlendioxid. Dennoch tragen sie gemeinsam nicht mehr zum globalen Wohlstand bei als besagte sieben Dutzend Leistungsträger.

Das Fazit der Studie: "Mag sein, dass Milliarden Menschen arme Schlucker sind. Aber es sind Sauerstoff-Schlucker." Die Wirtschaftseliten müssten dringend darüber diskutieren, wie lange sie es sich noch leisten können, "dass ein Großteil der Menschheit die aufgenommenen atmosphärischen Ressourcen nicht hinreichend monetarisiert".

Die Untersuchung wirft ein neues Licht auf aktuelle Daten der britischen Hilfsorganisation Oxfam, wonach ein Prozent der Weltbevölkerung über die Hälfte allen Wohlstands verfügt.

Ein krasses Beispiel für die Ungleichverteilung ist Großinvestor Warren Buffett: "Ich erwirtschafte allein so viel Geld wie das unterste Drittel der Menschheit, atme aber nur einen winzigen Bruchteil der mir zustehenden Luft." Behauptungen, das liege an seinen physiologischen Möglichkeiten, weist der 84-jährige Philanthrop zurück: "Nicht meine Lunge ist zu klein, sondern das Herz viel zu groß."