Dienstleistungen "... und nicht vor zehn Uhr"
DHL setzt, begünstigt durch konsequentes Sparen bei Mitarbeitergehältern, auf eine schrittweise Umrüstung der Fahrzeugflotte
Foto: Chris Trotman / AFPDer Paketdienst informiert Adressaten künftig per E-Mail über den Zustelltermin ihrer Sendungen. Der Clou: Das soll sogar vorab geschehen. SPAM kennt die weiteren Details:
Falls der Sendungsempfänger die besagte Mail nicht liest beziehungsweise vom Server abruft, wird ihm umgehend per Briefkasteneinwurf mitgeteilt: "Eine elektronische Zustellinformation über eine Paketsendung konnte Ihnen leider nicht zugestellt werden. Sie können sich Ihre Vorabbenachrichtigung am nächsten Werktag beim Postamt Birkenweg 3 abholen und auf einen Datenträger laden, aber nicht vor 10 Uhr."
Zudem erwägt DHL, die Empfänger über den voraussichtlichen Eingangstermin ihrer Benachrichtigungs-E-Mail zu benachrichtigen: "Damit genug Zeit für das Ankündigungs- und Ankündigungsankündigungsmanagement bleibt, müssen wir allerdings die Laufzeiten der Pakete auf etwa zwei Wochen erhöhen. Schwierig, aber machbar."
In Kooperation mit dem global operierenden Dienstleister NSA soll den Adressaten angekündigt werden, was das jeweilige Paket im Einzelnen enthält: "Die Informationen unserer Partneragentur sind so gut, dass wir den Inhalt schon kennen, bevor er überhaupt verpackt wird."
Für Menschen, die immer und jederzeit zu Hause sind, wird bald ein Traum wahr: "Demnächst kann ein Paketbote dem Adressaten schon am Vortag ankündigen, dass er ihn beim morgigen Zustellversuch leider nicht antreffen wird."