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Riskiert Obama zu viel? US-Krieg gegen IS begann womöglich ohne ganz große Lüge!

Erst war es nur ein absurd klingendes Gerücht. Doch inzwischen verdichten sich die Indizien:
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Für "Tomahawk"-Raketen ist es eher ungewohnt, nicht aufgrund gefälschter Anschuldigungen in Marschflug gesetzt zu werden.

Für "Tomahawk"-Raketen ist es eher ungewohnt, nicht aufgrund gefälschter Anschuldigungen in Marschflug gesetzt zu werden.

Foto: HANDOUT/ REUTERS

Die USA kämpfen gegen den Islamischen Staat (IS) möglicherweise ohne einen propagandistisch vorgeschobenen Kriegsgrund.

Finnische Politikwissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass die Amerikaner - um Bombardements im Irak und in Syrien zu rechtfertigen - diesmal "wahrscheinlich nicht auf eine größere Lüge" zurückgreifen. Prof. Marti Määkaläinen von der Universität Tampere: "Wir sind von unseren Forschungsergebnissen selbst am meisten überrascht: Aber offenbar ist dieser IS tatsächlich so friedensgefährdend, verbrecherisch und vernichtungswürdig wie der US-Präsident sagt."

Ein führender CIA-Mitarbeiter dazu gegenüber SPAM: "Ja, der Verdacht ist uns auch schon gekommen. Dass es auch mal richtig sein könnte, fühlt sich irgendwie falsch an." Aber zumindest habe Obama darauf geachtet, vorher weder den UN-Sicherheitsrat noch Kriegsgastgeber Assad um Erlaubnis zu fragen: "Weil, dann wäre die Sache auch noch völkerrechtlich einwandfrei gewesen. Ein bisschen Neuland reicht."