Satire@Spiegel Online: Sotschi, die Bilanz - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Auf Wiedersehen 2018 in Pyeongchang Sotschi - die Bilanz

Die Olympischen Winterspiele 2014 sind Geschichte.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Typisch Sotschi: Dort, wo es Fahrbahnen gibt, dominiert das Grau des Asphalts

Typisch Sotschi: Dort, wo es Fahrbahnen gibt, dominiert das Grau des Asphalts

Foto: Nic Bothma/ dpa


Alles wurde bereits darüber gesagt und geschrieben. Was wird uns davon im Gedächtnis bleiben?

- Russen. Jede Menge Russen.

- Im Hotelzimmer fehlte der Mülleimer.

- Zwischen den Klos die Trennwand.

- Dafür aber Korruption.

- Und subtropische Klimazone.

- Farbeimer im Hinterhof.

- Putin.

- Und jede Menge Schnee, aber auch den hat er sich gekauft.

- Aber alles auf den letzten Drücker.

- Wenn überhaupt.

- Diese Russen.

- Mit Jelzin wäre das nicht passiert.

- Joghurt gab es auch nicht.

- Protzig und schweineteuer.

- Schäbig.

- Deutsche Medien berichteten oft über dunkle Ecken.

- Aber niemand kümmerte sich um die Schattenseiten.

- Überall Polizei und Schergen des Diktators.

- "Soooohtschi" oder "Sottschieh"?

- Es ging erstmals nur ums Geld.

- Schon wieder Putin. Wer sonst?

- Das Warmwasser war gelb.

- Nichts funktionierte.

- Wenn doch, dann war nur ein Defekt kaputt.

- Sportlich ohnehin wertlos, denn Gauck nahm nicht teil.

- Russen eben.