Hoffnung für die SPD Wer heute stirbt, muss nicht mehr leiden
Sorry, aber an ihm hängen die Deutschen noch ein bisschen mehr.
Foto: Chung Sung-Jun/ Getty Images63 Prozent der Deutschen fänden es laut Emnid schade, wenn es die Partei nicht mehr gäbe. Sogar noch erfreulicher sind einige bisher unveröffentlichte, von SPAM ans Tageslicht gezerrte Umfrageergebnisse:
- Ein Verschwinden der SPD würde von etwas mehr Menschen bedauert als das Aussterben des ebenfalls gefährdeten Santa-Cruz-Zwergfrosches - allerdings von weniger als beim Großen Panda (99 Prozent).
- Eine überwältigende Mehrheit der Bürger wünscht sich palliativmedizinische Hilfe für die SPD: "Wer heute stirbt, sollte nicht mehr leiden müssen."
- Fast alle Befragten befürworten harte Strafen für Schaulustige, die das Willy-Brandt-Haus oder andere Unfallstellen blockieren und dadurch die Bergungsarbeiten behindern.
- 75 Prozent finden: Man sollte, wenn endlich alles vorbei ist, die Relikte der deutschen Sozialdemokratie zum Weltkulturerbe erklären, so wie etwa die antike Stadt Palmyra.
- Vier von fünf Befragten würden diese Ruinen dann im Rahmen eines Kurzurlaubs durchaus einmal besichtigen, nach sozialer Gerechtigkeit durchsuchen und durchschnittlich bis zu 15,40 Euro für ihren Aufenthalt ausgeben.
- Falls der Islamische Staat auch diese historische Stätte besetzen und schänden sollte, wären drei Prozent dafür, die Trümmer in einem opferreichen Kampf zurückzuerobern.
- Die meisten Deutschen könnten sich einen staatlichen Gedenktag zu Ehren der Ex-SPD vorstellen, "am besten an einem Freitag im Frühjahr, und zwar immer dann, wenn der 1. Mai auf ein Wochenende fällt".
- Nur eine verschwindend kleine Minderheit fordert, Sigmar Gabriel "als Mahnung für nachfolgende Generationen" ausgestopft zur Schau zu stellen.
- Immerhin 88 Prozent sind zuversichtlich, dass Angela Merkel genauso gut auch mit der ehemaligen SPD in einer Großen Koalition weiterregieren könnte.