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Politessen-Streik Berliner leiden unter Zusammenbruch der Parkraumbewirtschaftung

Nicht genug, dass die Lokführer schon wieder streiken wollen: Bereits heute hat ein Großteil der Berliner Politessen die Arbeit niedergelegt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Wenn der Staat bestimmte Grundfunktionen nicht mehr wahrnimmt, kann das öffentliche Leben sehr schnell zusammenbrechen.

Wenn der Staat bestimmte Grundfunktionen nicht mehr wahrnimmt, kann das öffentliche Leben sehr schnell zusammenbrechen.

Foto: Carsten Rehder/ dpa

Wie gehen die Hauptstadtinsassen damit  um? Eine Spam-Blitzumfrage ergibt ein differenziertes Meinungsbild:

"Typisch! Was immer auch passiert: Wir Autofahrer müssen es ausbaden."

Lutz B., Reinickendorf

"Diese Gewerkschaften missbrauchen skrupellos ihre Macht. Die wissen ganz genau, dass ohne sie gar nichts geht."

Ellen-Vera K., Lichtenrade

"Wichtig ist, dass wir Bürger jetzt wegen ausbleibenden Verwaltungshandelns nicht die Nerven verlieren. Ich möchte keine ukrainischen Zustände."

Manja P., Kreuzberg

"Die Islamisierung Deutschlands werden wir alle noch bitter bezahlen."

Manfred S., Pankow

"Es geht hier um elementare Arbeitnehmerrechte. Dafür nehme ich in Kauf, dass die Ordnungsämter mal nicht so arbeiten wie gewohnt. Ja, sogar dann, wenn der Streik unbefristet wäre."

Sören L., Moabit

"Das ist kein Streik, sondern Erpressung. Die Gehaltsforderungen sind überzogen. Pilotessen sind doch gar keine richtigen Piloten."

Georg B., Karlshorst