SPAM-Leser unbeugsam Acht Zeichen gegen den Terror
Ein freier Behindertenparkplatz, auf dem theoretisch ein Behinderter parken könnte. Dass dort auf einmal niemand anderes mehr seinen Wagen abstellt, könnten die Terroristen als Zeichen der Schwäche interpretieren.
Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebAuch bei SPAM-Lesern fällt dieser Politiker-Appell auf fruchtbaren Boden. Das zeigen unzählige E-Mails, Briefe und Anrufe:
"Eigentlich wollte ich ab Sonntag keine Zigarette mehr anrühren. Aber nun quarze ich selbstverständlich weiter. Jetzt erst recht. Ja, auch im Kinderzimmer." Janine P., Mutterschutz, Dortmund
"Ich habe heute früh im Buswartehäuschen eine extra fette Speichel-Brosche abgeseilt. Auch wenn es erst einmal schwerfällt: Wir müssen so weitermachen wie bisher." Dennis K., Auszubildender, Berlin
"Ich werde im Kino wieder meine Federboa tragen und mich laut mit meiner Freundin unterhalten. Daran wird auch diese Mörderbande mich nicht hindern." Solveig M., Sachbearbeiterin, München
"Keine noch so gewalttätige Bedrohung kann mich dazu zwingen, für die deutsche Nationalmannschaft eine hundertprozentige Torchance zu verwandeln. Das ist ein Gebot der Zivilcourage." Mario G., Berufsfußballer
"Was, ich soll die belegten Brötchen am Buffet nicht anfassen, daran riechen und dann wieder zurücklegen? Ha, das hätten die Islamisten wohl gern!" Edelgard W., z. Zt. Antalya
"Wenn wir Zuwanderer künftig kontrollieren und nach ihren Namen fragen, knicken wir dann nicht irgendwie auch vor dem Terror ein? Hm, darüber muss ich nachdenken." Angela M., Politikerin
"Auch ich habe Angst. Aber Sie werden es trotzdem nicht erleben, dass ich aufs Aldi-Kassenband jemals einen Trennklotz lege!" Birgit L., Magdeburg
"Zum Thema Drängeln auf der Autobahn nur so viel: Wir Demokraten, wir freien Bürger dürfen uns nicht bremsen lassen." Guntram S., BMW X6