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Trump ist Trumpf Sicherheit kann so einfach sein

Die Massaker wären zu verhindern gewesen!
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Und wenn Donald Trump statt des Zeigefingers einen Raketenwerfer in Anschlag bringen dürfte, dann..., ach, lassen wir das.

Und wenn Donald Trump statt des Zeigefingers einen Raketenwerfer in Anschlag bringen dürfte, dann..., ach, lassen wir das.

Foto: AP/dpa

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat recherchiert , an welchen elementaren Sicherheitsvorkehrungen es in Paris fehlte: Im Gegensatz zu den "bösen Jungs" seien alle Opfer unbewaffnet gewesen. Hätten "unsere Leute" Waffen tragen dürfen, wäre das eine "ganz, ganz andere Situation" gewesen.

Wir sagen es ungern, aber der Mann hat recht:

Dürfte jeder Fan eine Maschinenpistole ins Rockkonzert mitnehmen, hätten alle Besucher ein Gefühl der Geborgenheit.

Wären Fußballanhänger während hitziger Lokalderbys mit Präzisionsgewehren ausgerüstet, würfe niemand mehr mit Böllern, Feuerzeugen, Bierbechern und Obst. Eine schlimme Unsitte, das.

Und die in letzter Zeit eher fehlerbehafteten Bundesliga-Schiedsrichter würden sich auch etwas mehr zusammenreißen.

Aber sie könnten ihre korrekten Entscheidungen auf dem Platz eben auch offensiver vertreten, sogar ohne Freistoßspray.

Spieler wiederum hätten die Chance, mit ihren eindeutig als berechtigt empfundenen Reklamationen besser zu den Unparteiischen durchzudringen, und Manuel Neuer müsste nicht bei jedem Gegentor immer nur den Arm heben.

Jugendliche stünden in der S-Bahn dann übrigens endlich wieder für Alte und Schwangere auf - das heißt, wenn die schneller ziehen.

In den USA werden an einem durchschnittlichen Wochenende mehr Leute erschossen als am Freitagabend in Paris. Das heißt: In einer idealen Welt, wo jeder eine Schusswaffe trägt, halten die "bösen Jungs" Terroranschläge vielleicht gar nicht mehr für nötig. Einen besseren Schutz gibt es nicht.