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Ende der Gratis-Mentalität TTIP-Fakten gibt es nicht für lau

Was steht wirklich im Freihandelsabkommen TTIP?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Dieser Protest ist ungültig und deshalb nicht zu beachten: Um sachgerecht gegen etwas demonstrieren zu können, muss man es erst einmal kennen.

Dieser Protest ist ungültig und deshalb nicht zu beachten: Um sachgerecht gegen etwas demonstrieren zu können, muss man es erst einmal kennen.

Foto: Tim Brakemeier/ dpa

Weil in sämtlichen Hamburger Parks überraschenderweise kein Rucksack mit Vertragsdetails gefunden wurde, stellt Wikileaks nun 100.000 Euro Belohnung für entsprechende Angaben in Aussicht.

Das Informationslösegeld soll per Crowdfunding zusammenkommen.

Das ist der richtige Weg. Denn selbstverständlich ist für urheberrechtsgeschützte Daten ein Preis zu zahlen. Die Öffentlichkeit hat nicht automatisch einen Anspruch darauf. Damit die Gratis-Mentalität bald ein Ende hat, werden weitere Schritte folgen:

Bereits im Herbst kann Whistleblower Helmut Kohl sich angesichts einer auf kickstarter.com zusammengetragenen Kommunikationsförderung in Höhe von umgerechnet 2,1 Millionen D-Mark doch noch an die Namen der Parteispender erinnern.

Im kommenden Jahr wird gegen eine Internet-Plattform wegen Landesverrats ermittelt, weil sie für ein Staatsgeheimnis ("Bei den Bundesministern Christian Schmidt und Gerd Müller handelt es sich um ein und dieselbe beziehungsweise keine Person.") zu wenig bezahlt hat.

Im Oktober 2017 weigert sich Angela Merkel, die Identität der Mitglieder ihrer neuen Regierung erneut ohne weiteres zu enthüllen. Dann wartet sie wochenlang auf Gebote. Vergebens. Die Wähler beweisen politische Reife. Es ist ihnen egal.

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