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Klare Kante gegen Rassismus US-Polizei will künftig mehr Weiße erschießen

Auch mehr als zwei Monate nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen unbewaffneten Afroamerikaner halten die Proteste in Ferguson (Missouri) an.
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Vertrauensbildung vor Ort: In persönlichen Gesprächen erklären Beamte die neue Polizei-Strategie.

Vertrauensbildung vor Ort: In persönlichen Gesprächen erklären Beamte die neue Polizei-Strategie.

Foto: Jim Young / REUTERS

Glücklicherweise gibt es jetzt Zeichen für eine Entschärfung des Konflikts: In einem Treffen mit Bürgerrechtlern zeigten sich Vertreter von Polizeibehörden aus allen US-Bundesstaaten entschlossen, nicht länger auch nur den Anschein von Rassendiskriminierung erwecken zu wollen.

Es sei unerträglich, betonte ein Sprecher, dass Bürger nur ihrer Hautfarbe wegen mit größerer Wahrscheinlichkeit polizeilichen Maßnahmen erliegen. Man müsse das Verhältnis zwischen der Zahl der Opfer und dem Bevölkerungsanteil der Rassen ausgewogener gestalten.

Amerikaner seien schließlich nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch vor staatlicher Willkür gleich: Alle Beamten wurden deshalb angewiesen, künftig bei geringfügigen Anlässen auch beziehungsweise häufiger auf Weiße zu feuern.

Die neue Strategie bezieht sich ausdrücklich nicht auf legitime Ziele wie Serienkiller, Bankräuber oder Geiselnehmer. Vielmehr wird nach Informationen aus Behördenkreisen darauf geachtet, dass der Gebrauch von Schusswaffen wirklich absolut unangemessen ist - also so, "als stünden da ganz normale Neger".