Walfangverbot Sieg der Fortschrittsfeinde
Japanische Forscher bei einem wissenschaftlichen Experiment
Foto: A2800 epa Jeremy Sutton-Hibbert/ dpa
Das sind zwar 148 mehr als in der vergangenen Fangsaison, aber eben auch 684 Tiere weniger als geplant. Und zu allem Übel wurde den Japanern diese wichtige Naturforschung soeben vom Internationalen Gerichtshof ganz verboten.
Die Feinde des Fortschritts haben also gesiegt. Wissenschaftliche Fragen von globaler Bedeutung bleiben ungelöst:
- Sehen alle Zwergwale von innen genauso aus?
- Sind das wirklich keine Fische?
- Riechen 20 Zwergwal-Kadaver nach drei Wochen anders als 50 Hektoliter gut abgestandener Kohlsuppe?
- Wie viele Wale müsste man hochkant aneinanderkleben, um an ihnen zum Mond hinaufklettern zu können?
- Eignet sich zum Walfleisch aus wissenschaftlicher Sicht besser Rot- oder Weißwein?
- Lassen sich durch den Walfang die Folgen der globalen Erwärmung mildern? Wie viele Großsäuger muss man aus den Ozeanen holen, damit der Meeresspiegel um drei Zentimeter sinkt?
- Wäre dieser Effekt wirklich von Dauer oder spätestens dann obsolet, wenn Peter Altmaier einen Badeurlaub macht?