Dank Facebooks "Search Graph" Party! Party! Oberparty!
Noch in der Entwicklungsphase ist das "Real-Life-Facebooking", in welchem die sog. "Freundschaftsanfrage" durch Spontanbeschuss mit Wasserpistolen ersetzt wird.
Foto: Robert Schlesinger/ dpaDenn nun kann man seine unübersichtlichen Freunde endlich mal zu vernünftigen Gruppen zusammenstellen: z.B. alle, die Frauen sind, oder alle, die Erdbeereis gut finden oder gern mit dem Rücken an der Heizung stehen. Und: Über die erweiterte Suche in öffentlichen Profilen völlig Unbekannter kann man sogar noch Millionen weiterer Leute finden, die dann ebenfalls dazu passen. Das eröffnet natürlich gigantische Möglichkeiten.
Schuh Search
Selbst die Zusammenstellung von Kombigruppen - 'geringelte Wolle oder einfarbiger Frotteestoff' - soll bereits gelungen sein.
Foto: dapdNur wenige Tage nach Einführung stiegen bereits die ersten "Search Graph"-basierten Parties. In Seattle etwa entdeckten rund 200 private Partygäste in Kapuzenpullis, dass sie alle ohne Ausnahme Fans derselben Schuhmarke waren (und das war auch noch genau dieselbe Marke, die sie in ihren teilweise öffentlichen Facebook-Profilen vermerkt hatten). Total crazy! Und auch total super. Denn natürlich kommt man besonders leicht miteinander ins Gespräch, wenn man die gleichen Schuhe trägt. Ebenfalls zufrieden war der Gastgeber: Partysponsoring soll überhaupt kein Problem gewesen sein.
Anstups-Offensive
"Search Graph"-induzierte Frauengruppe
Foto: Jens Wolf/ dpaWer nur mal bisschen "Spaß haben" will, für den soll "Search Graph" ebenfalls das Mittel der Wahl sein. Einfach suchen, welche Frauen (im Einzelfall auch Männer) im aktuellen Umkreis auch gerne "Spaß haben" und diese kurz anstupsen. Problem nur: Bislang bekommt man darauf meist keine Antwort. Dieser Bug soll aber bald via Hinweis auf die AGB behoben werden. Wer nämlich in seinem Profil angibt, dass er gerne "Spaß hat", auf entsprechende Anfragen aber nicht positiv reagiert, hat dort offenbar falsche Angaben gemacht, also ein Fake-Profil angelegt, welches demnächst gelöscht wird.